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Münchener Gründerin entwickelt Grill für den Fahrradlenker

Grillen ist in Deutschland fast schon ein Volkssport. Darauf baut auch das junge Startup Knister Grill auf und hofft auf Unterstützung von der Crowd.

In Großstädten dürfen meist nur auf ausgewiesenen Plätzen Würstchen und Steak gegrillt werden. Weil ein Grill aus dem Baumarkt zu sperrig und der Transport mühsam ist, greifen viele auf einen Einweggrill zurück und produzieren dadurch eine Menge Müll. Die 22-jährige Carolin Kunert findet: Das geht auch anders. Sie hat ein Gerät entworfen, das klein genug ist, um es auf dem Fahrradlenker mitzunehmen. 

An einer Seite des Knister Grills befinden sich zwei Bügel, um den Rost an die Lenkerstange zu hängen. Steht der Holzkohlegrill auf dem Boden, kann er auseinandergezogen und somit auf die doppelte Größe erweitert werden. Die Fläche ist 22 Zentimeter breit und maximal 49 Zentimeter lang. Im Innenraum lässt sich Zubehör wie Kohle, Wurst und Besteck verstauen. Der Grill soll zudem spülmaschinenfest sein.

Die Münchener Gründerin startete ihr Konzept Ende 2017 im Auslandssemester in Dänemark, gewann dort auch einen Startup-Wettbewerb. Nun will sie ab Mitte Mai über eine Kickstarter-Kampagne Kapital einsammeln. Die größenverstellbare Variante soll 129 Euro kosten. Ein einfaches Modell 89 Euro. Im Juli will Knister Grill die ersten Artikel an die Crowd ausliefern. Im Sommer soll ein Onlineshop folgen. Die tragbaren Grills werden in Deutschland und Polen hergestellt.

Bild: Knister Grill

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