Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

So ebnen kommunale Unternehmen und Startups den Weg zur Smart City

Die Zusammenarbeit von Startups und Kommunalwirtschaft – eine Kooperation, von der ganze Städte profitieren

Auf dem Weg zu Smart Cities und Smart Regions entstehen für Startups viele Business-Chancen in der Kommunalwirtschaft. Diese Plattform bringt sie für Projekte zusammen.

Das Leben wird smarter – dank intelligenter Lösungen von Startups

Wie wollen wir wohnen? Für die meisten ist diese Frage schnell beantwortet: Sauber soll es sein, sicher und komfortabel. Und natürlich vernetzt, sodass das Leben einfacher und effizienter wird und mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt. Das Haus, in dem wir wohnen, die Straße, auf der wir fahren, der Laden, in dem wir einkaufen – die Einsatzfelder für neue Technologien sind nahezu grenzenlos, Begriffe wie Smart Home und IoT seit Jahren in aller Munde. Unzählige Ideen sollen das Leben smarter machen und für Early Adopter gehören einige davon längst zum Alltag: Die Heizung heizt, bevor man nach Hause kommt, Rollläden und Licht werden auch in der Urlaubsabwesenheit zur Abschreckung ungebetener Gäste aktiv, und digitale Zähler übermitteln den Stand automatisch an die Versorgungsunternehmen.

Mit dem Auftrag der Daseinsvorsorge spielen kommunale Unternehmen auf dem Weg zu Smart Cities und Smart Regions eine entscheidende Rolle und rufen immer mehr wegweisende Zukunftsprojekte ins Leben. Für Startups bietet sich hier die Chance, mit innovativen Lösungen einen bundesweiten Markt zu erreichen und das Leben der Zukunft mitzugestalten.


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Gemeinsam in eine smarte Zukunft

Um aus Regionen und Städte smarte Lebensräume zu machen, leisten kommunale Unternehmen einen entscheidenden Beitrag. Denn: Als Versorger sind sie in alle Lebensbereiche des Alltags involviert, wenngleich doch beinahe unsichtbar. Der Strom kommt wie selbstverständlich aus der Dose, das Duschwasser ist immer warm und klar, die Mail mit einem Klick versendet. Am ehesten bei der Müllentsorgung fällt auf, dass sich Dritte um unsere Ver- und Entsorgungsbedürfnisse kümmern.

Die Unternehmen der Kommunalwirtschaft beschäftigen mehr als 260.000 Mitarbeiter und erreichen potenziell mehr als 80 Millionen Endkunden. Für Gründer und Startups ergeben sich so enorme Erfolgschancen: Mit Millionen von Zielkunden, Milliarden Umsätzen und einem starken Netzwerk zu Wirtschaft und Politik sind kommunale Unternehmen verlässliche Partner, die schnell zum Erfolgs-Booster werden können. Diese Firmen sind damit wertvolle Kooperationspartner für Startups, besonders im Bereich Smart Home und darüber hinaus in der smarten Stadt und smarten Region. Die kommunalen Unternehmen auf der anderen Seite profitieren von der Digital-Expertise und den neuen Ideen der Startups. Deshalb bringt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) seine rund 1.500 Mitgliedsunternehmen auf der Plattform KommunalDigital mit digitalen Gründern und innovativen Startups für gemeinsame Projekte zusammen. Dies ist das erste Mal, dass eine gesamte Branche ihre Geschäftsfelder für aufstrebende Unternehmen der Digitalwirtschaft öffnet.


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Moderne Daseinsvorsorge von A bis Z

Egal, ob Energie, Wasser, Telekommunikation, Abfall oder Mobilität – Kooperationen zwischen kommunalen Unternehmen und Startups können die Digitalisierung in Städten und im ländlichen Raum vorantreiben. Smart Parking, Füllstandmessung von Mülltonnen für effizientere Leerungszyklen, Solarradwege oder Prepaid-Strom nach Bedarf – mit zahlreichen neuen Ideen wächst die Startup-Branche stetig.

So bieten zum Beispiel Breeze Technologies mit ihren Luftqualitätssensoren oder Smart Wins, deren auf die Wasserleitung angebrachtes KI-Produkt proaktiv vor Leitungswasserschäden schützt, interessante Lösungen für die Kommunalwirtschaft. Ein weiterer Pionier: Smart City Solutions, die für kommunale Unternehmen ein eigenes Low-Power-Wireless-Netzwerkprotokoll aufbauen und darüber Punkte wie Trafohäuschen, Wasserschächte und Zähler vernetzen.

Neue Hard- und Software für ein ganzes Wohnviertel

In manchen Städten sind schon übergreifende Projekte gestartet worden, etwa 2018 in Rüsselsheim: Die dortigen Stadtwerke machen zusammen mit vier Projektpartnern aus Wissenschaft und Technik aus einem einfachen Wohnviertel ein „Quartier der Zukunft“. Beim Quartier der Zukunft sind Dritte eingeladen, eigene Ideen zu entwickeln und Ihre Angebote einzubringen – eine Chance, die Startups starken Aufschwung bringen kann. Das Ziel des Quartiers der Zukunft ist die Entwicklung eines Systems aus Sensoren und IT für vernetzte Wohnviertel, das vor Ort erhobene Daten aufbereitet, miteinander in Beziehung setzt und schließlich in neuen Formaten bereitstellt – die Infrastruktur der Zukunft also. Für Startups aus den verschiedensten Bereichen bieten kommunale Projekte wie dieses wertvolle Anknüpfungspunkte.


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Einfach kommunale Kooperationspartner finden

Als digitale Schnittstelle bringt KommunalDigital ortsunabhängig Startups der Digitalbranche mit den rund 1.500 VKU-Mitgliedsunternehmen zusammen. Zur Verdeutlichung, welches enorme Potenzial die Plattform hat, genügt ein Blick auf die Zahlen: Laut VKU-Umfrage sind 40 Prozent der Mitgliedsunternehmen aktiv auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, drei Viertel haben keine eigene Innovationsabteilung – somit die Gelegenheit für Startups, einen verlässlichen und starken Kooperationspartner zu finden. Für kommunale Unternehmen ist die Serviceplattform künftig die erste Adresse zur Recherche und Vernetzung mit passenden Partnern. Startups, die auf der Plattform vertreten sind, rücken somit automatisch in den Fokus der Kommunalwirtschaft.

Außerdem bietet der News-Bereich aktuelle Berichte über neue Accelerator-Projekte und spannende Kooperationen wie das Quartier der Zukunft. Zukünftig soll es auch Kommunikationsräume geben, in denen die kommunalen Unternehmen mit Startups und weiteren Unternehmenspartnern in Kontakt treten, Ideen diskutieren und Projekte anstoßen können. Abgerundet wird das Leistungsspektrum in Zukunft durch ein umfassendes Angebot an White-Label-Lösungen. Kommunale Unternehmen können dann erprobte Lösungen für die eigenen Herausforderungen nutzen, um so die Kommunalwirtschaft in eine digitale Zukunft zu bringen.

Artikelbild: Eyeem

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