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US-Supermarktkette Kroger testet autonome Lieferwagen

Im Südwesten der Vereinigten Staaten bringen derzeit Roboterautos die Supermarkteinkäufe nach Hause. Kroger nutzt dazu selbstfahrende Wagen von Toyota und Nuro.

Sie sind kastenförmig, silbern und haben genügend Platz für einen großen Familieneinkauf: die autonomen Lieferwagen, die im Südwesten der USA Tüten von Kroger-Kunden bis an die Haustür bringen. Bereits Ende Juni kündigte die US-Supermarktkette an, einen Lieferservice mit selbstfahrenden Autos launchen zu wollen. Nun sind die ersten auf der Straße unterwegs.

In Scottsdale, einer Stadt im US-Bundesstaat Arizona, wird der Dienst gerade getestet. In der ersten Phase kommt eine Flotte Toyota Prius zum Einsatz, die mit der Technologie des Startups Nuro ausgestattet ist. Das 2016 in San Francisco gegründete Startup stellt fahrerlose Lieferautos her. Anfangs sitzt noch eine Person auf dem Fahrersitz, um den Prozess zu überprüfen. Ab Herbst will Kroger R1-Vans von Nuro testen, die komplett fahrerlos sind.

Kroger-Kunden können ihre Lebensmittel online oder über die App bestellen und noch am selben oder am nächsten Tag geliefert bekommen. Der Service kostet pauschal rund sechs Dollar und hat keinen Mindestbestellwert. Kommt der R1 an der richtigen Adresse an, müssen die Nutzer die Türen mit einem Code öffnen und ihre Beutel selbst ausladen.

Krogers Konkurrent Walmart setzt derzeit ebenfalls auf autonome Fahrzeuge. Die Kette testet einen fahrerlosen Abholservice, der Kunden zu ihrer nächsten Walmart-Filiale fährt, um Einkäufe abzuholen.

Dieser Supermarkt kommt auf Knopfdruck zum Kunden

Der Robomart ist ein autonom fahrender Tante-Emma-Laden. Das Startup aus Kalifornien will damit den Markt für Lebensmittel-Lieferungen aufrütteln.

Bild: Nuro

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