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Uber-Konkurrent Lyft ist jetzt 15 Milliarden Dollar wert

Das Kräfteverhältnis der großen Taxi-Dienste in den USA verschiebt sich, nachdem der Uber-Konkurrent Lyft 600 Millionen Dollar von Investoren erhält.

Der Mobilitätsdienstleister Lyft erhält frisches Kapital: Der Investor Fidelity Management & Research führt die Finanzierungsrunde mit einem Volumen von 600 Millionen US-Dollar an. Damit steigt Lyfts Bewertung auf 15,1 Milliarden US-Dollar. Fidelity wird bei dieser Kapitalerhöhung von der Senator Investment Group unterstützt. Damit steigt die Summe der in Lyft geflossenen Investitionen auf knapp fünf Milliarden US-Dollar. 

Zum Vergleich: Uber hat in insgesamt 20 Finanzierungsrunden Kapital in Höhe von 21,7 Milliarden Dollar erhalten – knapp die Hälfte vom japanischen Technologie- und Telekommunikationskonzern Softbank. Im Dezember 2017 wurde das Unternehmen mit 48 Milliarden US-Dollar bewertet, im Februar 2018 war es Kalkulationen zufolge 92 Milliarden US-Dollar wert.

Uber bewegt sich in schwerem Fahrwasser – das Geschäftsmodell ist in Europa fast flächendeckend unter Beschuss. In Deutschland wurden Uber-Dienste größtenteils gerichtlich verboten. Aus China musste sich der Anbieter komplett zurückziehen und das Feld dem Transportservice Didi überlassen. Insbesondere der Versuch, in China Fuß zu fassen, hat Uber Milliarden gekostet. Lyft dagegen konzentriert sich zunächst auf den nordamerikanischen Markt.

Angesichts der massiven Kritik an ihrem Geschäftsmodell vonseiten der Behörden und der um seine Existenz fürchtenden Taxibranche bemühen sich Uber und Lyft verstärkt um politische Correctness. Während Uber Elektroautos und Mietfahrräder auf die Straße bringt, hat sich Lyft verpflichtet, alle Fahrten emissionsfrei auszuführen. Uber bietet zudem Städten Mobilitätsdaten für ihre Verkehrsplanung an.

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Bild: Getty Images / Kelly Sullivan 

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