Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

So bringen kommunale Unternehmen Mobility-Startups auf die Überholspur

Es muss nicht immer gleich das Flugtaxi sein: In der Kommunalwirtschaft finden E-Mobility-Startups zahlreiche Anknüpfungspunkte für neue Mobilitätsprojekte.

Das Thema E-Mobility ist nicht nur regelmäßig auf den unzähligen Digital-Events präsent, sondern auch Teil der kommunalen Wirtschaft geworden. Immer mehr Betriebsfahrzeuge kommunaler Unternehmen werden elektrisch, beim Energieversorgungsunternehmen EWE kürzlich sogar der gesamte Fuhrpark. In Hannover arbeitet der städtische ÖPNV-Anbieter Üstra mit dem Energieversorger Enercity zusammen und bringt in den nächsten Jahren knapp 50 E-Busse auf die Straße.

Viele kommunale Unternehmen sind stetig auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern und bereit, zukunftsweisende Digital-Projekte anzustoßen. Auch im Bereich E-Mobility haben Startups hier Chancen auf spannende Kooperationen, bei denen beide Seiten voneinander profitieren. Kommunale Unternehmen erhalten von Startups einen Innovationsschub und Startups auf der anderen Seite die Möglichkeit, (Pilot-)Projekte mit erfahrenen Unternehmenspartnern umzusetzen. Außerdem bekommen die Gründer gleichzeitig Zugang zu potenziell mehr als 80 Millionen Endkunden in ganz Deutschland. Zusammenfinden können Startups und Kommunalwirtschaft auf der Plattform KommunalDigital des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU).


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Unzählige Kooperationsmöglichkeiten für Mobility-Startups

Die Einsatzszenarien smarter Lösungen von Mobility-Startups in der Kommunalwirtschaft sind ganz verschieden. Ein besonders wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang der Aufbau der Infrastruktur des E-Mobilitätsnetzes. Einen wertvollen Beitrag können hierbei Startups wie e3-charge leisten, das smarte Ladelösungen bietet und Akteure der E-Mobilitätsbranche mit dem Ziel verbindet, ein größeres Netz an Lademöglichkeiten aufzubauen. Auch der Ansatz von nrg4.car trägt zur Vergrößerung des Netzes bei: Das Startup bietet Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen inklusive Ladesäulen und Batteriespeicher für bewölkte Tage an.

Aber nicht nur die Ladesäulen-Infrastruktur ist eine Herausforderung für kommunale Unternehmen: Im ÖPNV, den einige Stadtwerke mit verantworten, oder in der Abfallwirtschaft etwa geht es auch um autonomes Fahren. Hier können Startups wie Enway punkten, die zusammen mit der Berliner Stadtreinigung eine autonome Kehrmaschine entwickelt haben. Der Prototyp reinigt schon seit einiger Zeit das Gelände des EUREF Campus‘ in Berlin.

Die Liste der für die Kommunalwirtschaft relevanten Mobilitätsthemen ist lang. Ob smarte Parkraumüberwachung, effizienteres Flottenmanagement, Sharing-Angebote oder Location Intelligence – E-Mobility-Startups finden in der Kommunalwirtschaft zahlreiche Anknüpfungspunkte.


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KommunalDigital mit guten Aussichten für Startups

Als digitale Schnittstelle bringt KommunalDigital Startups mit den rund 1.500 VKU-Mitgliedsunternehmen zusammen. Für kommunale Unternehmen ist die Serviceplattform die erste Adresse zur Recherche und Vernetzung mit potenziellen Kooperationspartnern. Startups, die hier vertreten sind, rücken somit automatisch in den Fokus der Kommunalwirtschaft.

KommunalDigital bietet neben der Vernetzung diverse weitere Services an. Spannend für Startups sind dabei vor allem der digitale Marktplatz und der frisch gelaunchte Projektatlas. Auf dem Marktplatz können sie ihre innovativen Projekte und Dienstleistungen ganz gezielt vorstellen (dieser Service ist kostenpflichtig, aber vergünstigt für Startups). Im Projektatlas finden sich Digital-Projekte kommunaler Unternehmen aus ganz Deutschland. Startups können sich hier als Projektbeteiligte angeben lassen.

Übrigens: KommunalDigital ist Partner der NGIN Mobility Conference und am 16./17. Oktober 2019 vor Ort dabei. Tickets gibt es hier: conference.ngin-mobility.com!

Artikelbild: Unsplash

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