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Ein tödlicher Unfall bereitet Tesla Sorgen

Die Ratingagentur Moodys stuft den Autobauer außerdem herab. Mark Zuckerberg wird vor dem US-Kongress aussagen und Streit zwischen Oracle und Google geht weiter.

Guten Morgen! Während Ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Startupszene weiter.

Die Top-Themen:

Die Ratingagentur Moody's hat den Elektroauto-Hersteller Tesla herabgestuft. Das Unternehmensrating der amerikanischen Firma wurde auf B3 gesenkt. Die Entscheidung, die Bonität von Elon Musks Firma herabzustufen, fiel am Dienstag, nachdem Tesla die Produktionserwartungen bisher nicht ausreichend erfüllt und Sorgen um die Liquidität des Unternehmens bestehen. Es wird erwartet, dass Tesla in Kürze eine Kapitalerhöhung um mehr als zwei Milliarden US-Dollar benötigen wird. Teslas Aktie fiel am Dienstag erneut, nachdem auch noch das US-amerikanische National Transportation Safety Board verkündete, einen tödlichen Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug vergangene Woche in Kalifornien untersuchen zu wollen. [Mehr bei Bloomberg und CNN]

Auf Gründerszene lest ihr heute, was sich bei Microsofts To-Do so tut oder besser nicht tut. Fast drei Jahre ist es her, dass Microsoft mit 6Wunderkinder die Macher der beliebten To-Do-Listen-App Wunderlist kaufte. Fast zwölf Monate ist es her, dass der Konzern ankündigte, die App in Rente zu schicken und durch eine Software namens To-Do zu ersetzen. Doch passiert ist bisher wenig. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Mark Zuckerberg wird vor dem US-Kongress erscheinen und Fragen zum Facebook-Datenskandal beantworten. Dem britischen Parlamentsausschuss hat der Facebook-Chef jedoch einen Korb erteilt. [Mehr bei Spiegel und The Guardian]

Der Urheberrechtsstreit zwischen Oracle und Google um die Nutzung von Java geht weiter: Oracle gewann nun ein Berufungsverfahren gegen Google. [Mehr bei Techcrunch]

Der Hype um das US-Startup Shyp ist zu Ende. Das On-Demand-Startup, das aus San Francisco mit einem stressfreien Postversand warb, hat den Betrieb eingestellt. [Mehr bei Fast Company]

Nachdem Uber seine Tests mit selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall in allen Märkten ausgesetzt hatte, hat sich das Unternehmen entschieden, seine Lizenz für den Betrieb von selbstfahrenden Autos in Kalifornien nicht zu verlängern. Ubers aktuelle Genehmigung in Kalifornien läuft am 31. März ab. In Arizona hat der Gouverneur persönlich die Tests verboten. [Mehr bei Techcrunch]

Auch der Chiphersteller Nvidia hat seine selbstfahrenden Autotests nach dem tödlichen Unfall abgesetzt. Gleichzeitig stellte das amerikanische Unternehmen ein Virtual-Reality-Produkt vor, dass das Lernen von Autofahren unterstützt. Außerdem präsentierte Nvidia eine neue Generation der selbstfahrenden Drive PX-Supercomputer für den Einsatz in Fahrzeugen. [Mehr bei Techcrunch und Bloomberg]

Der Kamerahersteller Lytro, der sich mit der innovativen Lichtfeldfotografie durchsetzen wollte, hat verkündet, die Produktion einstellen zu müssen. Eine Meldung der vergangenen Woche, dass Google Lytro kaufen würde, ist bisher noch nicht offiziell bestätigt. [Mehr bei The Verge und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Nach der Insolvenzanmeldung von Move24 schlägt die Konkurrenz zu. Movinga kauft Teile des gescheiterten Unternehmens, das sich trotz hoher Finanzierung nicht am Markt halten konnte. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Tesla

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