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News der Nacht: Apple will laut Insidern autonomes Startup drive.ai kaufen

Ist das iCar doch noch nicht tot? Außerdem: Bird denkt über den Aufkauf des kleineren Konkurrenten Scoot nach und Gatik AI will mit 4,5 Millionen Dollar im Rücken mit Walmart zusammenarbeiten.

 

Die Top-Themen:

Apple will laut Insiderberichten drive.ai kaufen. Das Startup für selbstfahrende Autos testet bereits Fahrzeuge in Texas, ist aber notorisch knapp bei Kasse. Schon seit Ende März war das Unternehmen auf der Suche nach einem Käufer und US-Tech-Medien heben nun hervor, dass Apple wohl vor allem zugeschlagen hat, um Zugriff auf die Ingenieure und Experten für selbstfahrende Fahrzeuge zu haben. Im Februar hatte drive.ai noch rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Noch hat keines der beiden Unternehmen den Deal bestätigt, aber die Vermutung nährt neue Gerüchte, dass Apple doch noch nicht sein Projekt aufgegeben hat, ein eigenes Auto anzubieten. Schon im April hatte es geheißen, dass das Unternehmen mit mindestens vier Lidar-Zulieferern in Übernahmegesprächen sei. [Mehr bei engadget und The Information (Premium])

Bei uns blicken wir heute auf LiveEO, ein Startup der beiden Berliner Gründer Sven Przywarra und Daniel Seidel. Ihr Unternehmen analysiert Satellitenbilder und erkennt, wo Gefahren Bahnstrecken oder Stromleitungen. Wie das geht, steht in unserem Text. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Bird will laut Insidern den E-Rollersharing-Konkurrenten Scoot kaufen. Wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind, war zunächst unklar. Das deutlich größere Bird war zuletzt mit 2,3 Milliarden Dollar bewertet worden, während Scoot bei nur rund 71 Millionen Dollar stand. [Mehr bei TechCrunch]

Gatik AI ist gestern an die Öffentlichkeit getreten und hat erklärt, eine Finanzierung von 4,5 Millionen Dollar erhalten zu haben. Das Startup für autonome Fahrzeuge will mit kleinen Trucks und Minivans in Städten einen Lieferservice aufbauen. Ein erster Partner sei Walmart, hieß es weiter. [Mehr bei TechCrunch]

Paris will künftig deutlich entschiedener gegen E-Roller-Startups vorgehen. Aktuell waren auf den Straßen der französischen Hauptstadt Fahrzeuge von zwölf verschiedenen Unternehmen, künftig sollen nur noch zwei oder drei Lizenzen vergeben werden. [Mehr bei TechCrunch]

Didi wagt weitere Schritte von China nach Lateinamerika und bietet künftig in Chile und Kolumbien seine Ridesharing-Funktionalitäten an. Los geht es zunächst in Valparaiso und Bogota. Bisher operiert Didi Chuxing in Mexiko und Brasilien. [Mehr bei TechCrunch]

Electrify America will sein Angebot von Ladestationen an Walmart-Standorten deutlich ausbauen. Vor allem in der Mitte der USA soll es mehr von ihnen geben, Insider gehen von rund 180 zusätzlichen Stationen zu den bereits bestehenden etwa 120 Standorten aus. [Mehr bei AutoBlog/Reuters]

Uber bietet gutbetuchten Stammkunden in New York künftig einen neuen Weg zum Flughafen: Für rund 200 Dollar sollen Kunden, die im Uber-Rewards-Programm Platin- oder Diamond-Status besitzen, aus dem Südteil Manhattans per Helikopter zum JFK-Flughafen geflogen werden. [Mehr bei New York Times]

Uber, Ola und Co. werden künftig in Indien beim Elektroanteil ihres Angebots ordentlich zulegen müssen. Bis April 2026 müssen laut eines Beschlusses des Parlaments 40 Prozent der buchbaren Flotten elektrisch betrieben sein. [Mehr bei AutoBlog/Reuters]

Foto: PR

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