Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: BMW und Daimler wollen zu autonomen Fahrzeugen zusammenarbeiten

2024 soll entsprechende Technik in Modelle der jeweiligen Marken einfließen. Außerdem: Ola darf in London fahren und E-Bus-Hersteller Proterra hat Banken für seinen IPO gefunden.

 

Die Top-Themen:

BMW und Daimler nutzen die Gunst der Stunde und schreiben am nachrichtenarmen „4th of July“-Nationalfeiertag große Schlagzeilen auf US-Mobilityseiten mit ihrer Ankündigung, künftig bei der Erforschung autonomer Mobilität zusammenzuarbeiten.

Rund 1.200 Ingenieure sollen an den Projekten beteiligt sein. Im Zentrum stehen sollen Fahrassistenzsysteme, automatisches Fahren auf Highways und automatisches Parken stehen. Für die jeweils eigenen Marken sollen neue Technologien ab 2024 verbaut werden können. [Mehr bei TechCrunch und Automotive News]

Bei uns rechnet die ADAC-Stiftung nach, ob möglicherweise nicht doch Wasserstoff die bessere Alternative zum Elektroantrieb ist. Ein Ergebnis der Elektromobilitäts-Studie: Jährlich ließen sich sechs Milliarden Euro sparen, wenn neben dem Ausbau der Stromnetze auch in die Wasserstofftechnologie investiert würde. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys, die wegen des US-Unabhängigkeitstages in den Vereinigten Staaten etwas knapper als gewohnt ausfallen:

Ola hat eine Taxi-Lizenz für London erhalten. Von September an will der indische Ridehailing-Konkurrent von Uber sein eigenes Netz starten. Bisher war das Unternehmen in fünf kleineren britischen Städten und Regionen vertreten. [Mehr bei TechCrunch]

Dott will mit 30 Millionen Euro Series-A-Investment daran arbeiten, ein nachhaltiges Scooter-Unternehmen aufzubauen. Unter anderem betreibt das Startup eigene Standorte zum Aufladen und baut nicht auf darauf, dass Helfer privat die Scooter aufladen. Aktuell bietet Dott bereits E-Tretroller in Brüssel, Paris, Lyon und Mailand. [Mehr bei TechCrunch]

Proterra hat sich Banken für einen kommenden IPO ausgesucht. Zu den frühen Investoren des us-amerikanischen Elektrobus-Herstellers zählen auch BMW und Daimler. Bisher hat das Unternehmen rund eine halbe Milliarde Dollar Investorengelder eintreiben können. Ein genauer Zeitplan für den möglichen Börsengang wurde noch nicht vorgestellt. [Mehr bei AutoBlog]

Designated Driver denkt über komplett ferngesteuerte autonome Fahrzeuge nach. Für einen Test haben Ingenieure in Portland im US-Bundesstaat Oregon ein Auto im britischen West Sussex gesteuert. Die Verzögerungen im Netzwerk waren gering genug, um in Medienberichten ein sehr positives Echo auszulösen. [Mehr bei Automotive News]

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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