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News der Nacht: Deutsche Auto-CEOs nach Treffen mit Trump zufrieden

VW-Chef Diess bekräftigte, künftig möglicherweise Ford-Produktionskapazitäten nutzen zu wollen. Außerdem: Faraday Future beurlaubt schon wieder 250 Mitarbeiter und New Yorker Uber-Fahrer erhalten höheren Mindestlohn.

 

Die Top-Themen

Volkswagen schreibt gleich mit zwei Themen Schlagzeilen auf US-Mobility-Newsseiten. Zum einen hat CEO Herbert Diess nach einem Treffen mit Präsident Donald Trump erklärt, dass das Unternehmen möglicherweise zusammen mit Ford neue Produktionskapazitäten in den USA schaffen will. Das Thema kam bereits im Juni und im Oktober auf, aber es war das Handfesteste Ergebnis, das nach dem Treffen von Diess und den Chefs von BMW und Daimler nach außen drang. Generell habe man mehr Investitionen in den USA vereinbart und die Gefahr von US-Strafzöllen habe sich verringert. Häufig berichtet wird auch über VWs Ankündigung, dass die aktuell für 2026 geplanten VW-Modelle die letzten mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren seien werden. Nach diesem Produktionszyklus werde das Unternehmen voll auf Elektroantriebe umstellen, berichtet Reuters. [Mehr bei Automotive News und Associated Press (zum Trump-Treffen), sowie Reuters (zu E-Plänen)]

Auf unserer Seite blicken wir auf den Kampf der Elektroroller-Hersteller gegen Regulierung. Unser Autor Jürgen Stüber findet: Die Stehroller bringen auch Gefahren mit sich, bestimmte Auflagen sind also durchaus sinnvoll – und die Roller-Lobby sollte mit dem Jammern aufhören. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Smart Circuit wird in Columbus in Ohio die erste Teststrecke für E-Autos unter Echtbedingungen starten. Auf knapp 2,5 Kilometern soll zwischen 6 Uhr und 22 Uhr alle zehn Minuten ein Fahrzeug mit Platz für vier Passagiere und einem Backup-Fahrer verkehren. [Mehr bei engadget]

Faraday Future hat Hunderte Mitarbeiter beurlaubt – ein weiteres Zeichen dafür, wie klamm der E-Auto-Hersteller ist. Schon im Oktober war die US-Belegschaft von rund 1.000 Menschen auf etwa 600 zusammengestrichen worden, jetzt hat es noch einmal etwa 250 weitere Mitarbeiter getroffen. [Mehr bei The Verge]

Superpedestrian will E-Leih-Roller erfunden haben, die robuster als die Konkurrenz sind, weil sie sich selbst reparieren können. Rund 100 übliche Verschleißerscheinungen sollen die Roller beheben können, beispielsweise durch besseren internen Ausgleich von überhitzten Batterieteilen. [Mehr bei TechCrunch]

Lyft bringt seine Leihroller nun auch nach Austin. Nach Denver, Santa Monica, Washington und Arlington (einem Vorort der Hauptstadt) ist die texanische Großstadt der fünfte Markt dafür. [Mehr bei engadget]

Die New York Taxi and Limousine Commission hat einer Erhöhung des Mindestlohns für Fahrer von Ridesharing-Diensten zugestimmt. Diese müssen nun mindestens 27,86 Dollar pro Stunde verdienen, nach Betriebsausgaben entspricht das 17,22 Dollar (15,19 Euro). Aktuell verdienen Fahrer laut einer Studie durchschnittlich 11,90 Dollar. Die großen Dienste Uber und Lyft kündigten an, dass die Erhöhung vermutlich zu teureren Fahrten führen werden. [Mehr bei The Verge]

Bild: Getty Images / Sean Gallup

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