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News der Nacht: Die Details zum Argo-AI-Deal von Volkswagen und Ford

Das Startup für autonomes Fahren steht nun bei einer Bewertung von sieben Milliarden Dollar. Außerdem: Bird macht angeblich mit jeder Fahrt der E-Tretroller Gewinn und North Carolina denkt über einen Hyperloop nach.

 

Die Top-Themen:

Volkswagens Investment in Argo AI ist zwar bereits am Freitag verkündet worden, aber mit 2,6 Milliarden Dollar ist es so bedeutend, dass wir hier noch einmal prominent die Hintergründe beleuchten wollen. VW und Ford wollen künftig enger zusammenarbeiten und besonders das Thema Autonomes Fahren gemeinsam voranbringen. Die Wolfsburger stecken deshalb eine Milliarde Dollar in Cash und die mit rund 1,6 Milliarden Dollar bewertete Tochter Autonomous Intelligent Driving in Argo AI.

Das Startup mit Sitz ins Pittsburgh ist in den USA schon seit längerem wegen des vor zwei Jahren verkündeten Ford-Investments von einer Milliarde Dollar bekannt. Nun sind neben einigen Mitarbeiteranteilen die beiden Traditionshersteller die einzigen beiden (und gleichberechtigten) Anteilseigner und Kunden. Insgesamt steht Argo AI damit bei rund 700 Mitarbeitern und einer Bewertung von etwa sieben Milliarden Dollar. [Mehr bei Pittsburgh Post-Gazette]

Bei uns auf der Seite blickt Kolumnist Don Dahlmann heute darauf, dass es bereits eine erfolgreich getestete und deutlich umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichem Kerosin gibt. Das Problem: Die EU verzögert die Entwicklung dieses Bio-Kerosins. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys des eher ruhigen Wochenendes:

Bird verdient laut eigenen Angaben derzeit 1,27 Dollar pro Mietvorgang der Bird Zero Scooter. Das hat CEO Travis VanderZanden bei Twitter auf Kritik von The Information geantwortet, wonach das Unternehmen im vergangenen Jahr 100 Millionen Dollar Verlust geschrieben haben soll. Einen Gesamtumsatz twitterte er nicht. [Mehr bei TechCrunch]

North Carolina ist der nächste US-Bundesstaat, der eine Machbarkeitsstudie über einen Hyperloop starten möchte. Der früheste Zeitpunkt für dessen tatsächlichen Start: das Jahr 2029. [Mehr bei TechCrunch]

Großbritannien diskutiert über den ersten Todesfall durch einen Elektro-Tretroller. Die YouTuberin Emily Hartridge starb laut Medienberichen vom Sonntag, weil sie im Londoner Bezirk Battersea von einem Lkw erfasst wurde. E-Tretroller sind in Großbritannien noch nicht legalisiert. [Mehr bei Tagesspiegel]

Foto: Phillip Pessar, flickr

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