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News der Nacht: Die Startup-Strategie von Toyota

Der zweitgrößte Autohersteller der Welt versucht sich an einer Investitionsstrategie wie SoftBank. Außerdem: Tesla hat neuen Ärger vor Gericht und Electrify America arbeitet an vollautomatischem Aufladen ohne Menschen.

 

Die Top-Themen:

Toyota hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker zu einem Investor in Startups und neue Mobilitätstechnologien entwickelt. In einer Analyse schätzt Bloomberg die Gesamtinvestitionen aktuell auf rund drei Milliarden Dollar, ähnlich breit verteilt wie bei SoftBank. Unter anderem haben die Japaner Teile von Uber, Didi Chuxing und Grab finanziert. Auch Batterieproduzenten und Anbieter von Hybridtechnologie zahlen zu den Investitionsobjekten, so dass in Summe das Bild eines traditionellen Herstellers entsteht, der entschieden auf neue Technologien und On-Demand-Mobilität setzt.

Bisher unterstützen die Anleger den Kurs des zweitgrößten Automobilherstellers weltweit, bisher stieg 2019 der Aktienkurs um rund 10 Prozent. [Mehr bei Bloomberg]

Bei uns blicken wir auf das nächste Kapitel im ewigen Streit zwischen Uber und der deutschen Taxibranche. In sechs Städten vermittelt Uber Fahrten von Drittanbietern. Dazu fehlt aber die Lizenz und deshalb klagen die Taxifahrer. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Tesla muss sich für einen weiteren tödlichen Unfall mit seinen Fahrzeugen im Autopilot-Modus vor Gericht verantworten. Im März war ein 50-Jähriger Mann während der Fahrt gestorben, laut Anklage hatte das System des Fahrzeugs nicht erkannt, dass er bereits wieder die Hände am Lenkrad hatte. Tesla streitet das ab. [Mehr bei The Verge]

Electrify America startet ein Pilotprojekt, bei dem Roboter Elektroautos aufladen. Die VW-Tochter arbeitet dafür mit dem Bay-Area-Startup Stable Auto zusammen. In San Francisco soll 2020 ein Pilot starten, bei dem keine Menschen mehr nötig wären, um den Ladevorgang zu steuern. [Mehr bei The Verge]

Bird, Uber, Lyft und co. bekommen in San Francisco eine weitere Chance, sich um eine Lizenz für E-Tretroller zu bewerben. Die Stadt will allerdings nur eine Lizenz für ein Jahr vergeben und pro Firma ein Limit von 1.000 bis maximal 2.500 Rollern aussprechen. [Mehr bei TechCrunch]

Human Horizons drängt als neues chinesisches Elektroauto-Startup auf den Markt und hat sein erstes Modell vorgestellt. HiPhi 1 wird zunächst nur in China erhältlich sein. [Mehr bei Electrek]

Foto: Gettyimages/Yoshikazu Tsuno

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