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News der Nacht: Die vielen Probleme von Didi Chuxing

Das chinesische Ridesharing-Unternehmen soll mehr als eine Milliarde Euro Verlust geschrieben haben. Außerdem: GM kündigt Details zu zwei E-Bike-Modellen an und Uber Freight wildert bei der Konkurrenz.

 

Die Top-Themen

Didi Chuxing aus China soll 2018 verheerende 1,4 Milliarden Euro Verlust eingefahren haben. Das geht aus Finanzdaten der Webseite 36Kr hervor. Im September war bereits ein internes Memo geleakt worden, wonach der chinesische Ridehailing-Riese sechs Jahre in Folge rote Zahlen geschrieben hat. Das Unternehmen kämpft zudem nach dem Mord an zwei Kundinnen durch deren Didi-Fahrer mit großen Imageproblemen und muss Lösungen für immer komplexere Regulierungen und neue Konkurrenten finden. [Mehr bei TechCrunch]

Auf unserer Seite empfehlen wir heute eine Analyse zum Markt für Flugtaxis. Teils verspottet, bergen sie ein Milliardenpotential. Schon in fünf Jahren könnte es laut Experten marktreife Modelle geben. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Ariv heißt die Marke, aber „arrive“ wird sie ausgesprochen: GM hat gestern zwei E-Bike-Modelle für europäische Märkte angekündigt, die rund 2.500 Euro und 3.000 Euro kosten sollen. Die Auslieferungen sollen im zweiten Vierteljahr 2019 beginnen. [Mehr bei The Verge]

Uber Freight verstärkt sich mit zwei Managern von der Konkurrenz: Andrew Smith von Box soll Global Sales leiten, Bar Ifrach von Airbnb wird sich um das Marketplace Team kümmern. Uber Freight bringt Truckfahrer mit Versandunternehmen zusammen. [Mehr bei TechCrunch]

Grover startet ein Abomodell für E-Roller-Sharing – und das Berliner Startup schafft es mit dieser Idee bis auf die US-Seiten. GroverGo soll für 49,90 Euro monatlich erhältlich sein. [Mehr bei TechCrunch]

Airbus stellt die Produktion des einstigen Hoffnungsträgers A380 ein. Trotz guter Kritiken und hoher Beliebtheit bei Passagieren haben zu wenige Airlines die Maschinen mit Kapazitäten von bis zu 850 Fluggästen bestellt. [Mehr bei engadget]

Elektroautos kämpfen in den USA immer noch mit einem viel zu grobmaschigen Netz an Ladestationen. Das geht aus zumindest aus einer längeren Analyse von Bloomberg hervor, wonach es in den Vereinigten Staaten gerade einmal rund 61.000 Ladestationen gibt, nur rund 1,3 Mal so viele wie im 30 Mal kleineren Deutschland. [Mehr bei Wired]

Foto: Didi PR

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