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News der Nacht: Ein neuer Chef für die Umweltaufsicht in den USA

Der Mann, der zuletzt die harte Linie der USA gegen die deutschen Konzerne in der Dieselkrise verantwortete, geht. Außerdem: Uber und Lyft haben Lust auf Skedaddle und Grab könnte Probleme mit der Wettbewerbsaufsicht bekommen.

 

Unsere Top-Themen heute

Die US-Umweltaufsichtsbehörde EPA bekommt einen neuen Chef. Die Behörde, die auch schon unter Barack Obama unter anderem für das harsche Verhalten der USA gegen deutsche Autohersteller in der Dieselaffäre verantwortlich war, stand wegen ihres Chefs Scott Pruitt seit Monaten in den Schlagzeilen. Nun musste Pruitt gehen, gegen ihn hängen mehr als ein Dutzend Verfahren in der Schwebe, beispielsweise wegen Bereicherung.

Bis zur Bestätigung einer Neubesetzung durch den US-Senat wird der bisherige Stellvertreter Andrew Wheeler die Geschäftsführung der EPA übernehmen. Der wiederum ist ein ehemaliger Kohle-Lobbyist und seine Besetzung deutet damit bereits an, dass sich Mitglieder des Widerstands gegen Trump keine allzu großen Hoffnungen auf langfristige Veränderungen bei der EPA machen sollten. [Mehr bei New York Times]

Bei uns blicken wir heute GoKid, eine App, an die sogar die Deutsche Bahn so sehr glaubt, dass sie darin investiert hat. sitzen. Das Tool ermöglicht es Eltern, Fahrgemeinschaften für die Kinder zu organisieren. Laut Crunchbase hat Gründerin Stefanie Lemcke bereits 1,6 Millionen Dollar eingesammelt. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Hier sind weitere Mobilitäts- und Startup-Storys

Skedaddle wird laut Aussagen mehrerer Quellen sowohl von Uber als auch von Lyft umgarnt. Die App („Skedaddle“ ist Slang für „Let’s get the hell out of here“) bietet Ridehailing in fremde Städte an. Lyft widersprach, dass es Gespräche gebe, Uber und Skedaddle kommentierten nicht. [Mehr bei TechCrunch]

Grabs Kauf von Uber in Südostasien könnte wegen Wettbewerbsbedenken bedroht sein. Die Aufsichtsbehörde in Singapur hat eine Überprüfung angekündigt, weil es für das neue Unternehmen zu wenig Konkurrenz gebe. [Mehr bei TechCrunch]

Der Flughafen von Sydney verändert das Reisen nach Australien: Qantas-Passagiere dort können nun in einem Pilotprogramm nur per Gesichtserkennung reisen und müssen ihren Pass nicht mehr vorzeigen. [Mehr bei TechCrunch]

 

Bei uns hat euch gestern besonders interessiert, wie die Lufthansa einen hausinternen Wagniskapitalgeber aufsetzen will. Dieser neue Digital Fund soll bis zu 5 Millionen Euro pro Vorhaben bereitstellen und ist zunächst mit 20 Millionen Euro ausgestattet. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Gage Skidmore/flickr

 

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