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News der Nacht: E-Auto-Sparte von indischem Uber-Konkurrenten Ola ist jetzt Unicorn

Ola Electric übersteigt dank eines Softbank-Investments die magische Bewertungsgrenze von einer Milliarde Dollar. Außerdem: Tesla verkündet Absatzrekord im zweiten Quartal und Waymo darf in Kalifornien autonom Passagiere befördern.

 

Die Top-Themen:

Ola Electric, die E-Auto-Sparte des indischen Ridesharing-Unternehmens Ola erreicht für sich allein genommen Unicorn-Status. In einer Series-B-Finanzierung konnte sich das Startup 250 Millionen Dollar von Softbank sichern – was auch pikant ist, schließlich unterstützt der Investor auch Olas größten Konkurrenten Uber. Ola Electric will bis Ende des Jahres 10.000 E-Fahrzeuge in Indien auf die Straßen bringen. Gestern unterstrich CEO Bhavish Aggarwal aber auch die Ambitionen seines Unternehmens, weltweit tätig sein zu wollen. [Mehr bei TechCrunch]

Wir blicken bei uns auf Free Now Deutschland, das Mobilitätsgeschäft von Daimler und BMW. Mit frischem Namen und Mietwagen für Fahrer als neuem Geschäftsfeld sollen Volkswagen und Uber angegriffen werden. [Mehr bei   NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Tesla hat gute Nachrichten zu seinem zweiten Quartal verkündet. Mit 95.200 Auslieferungen wurde ein neuer Rekord aufgestellt, der an den Börsen für ein sattes Plus von rund neun Prozent beim Aktienkurs sorgte. Mit dieser Meldung konnte das Unternehmen die in den vergangenen Tagen aufgekommenen Bedenken über die Abwanderung von drei Vice Presidents zunächst zerstreuen. [Mehr bei Bloomberg]

Rivian und dessen CEO R.J. Siringe bekommen von der New York Times ein großes Porträt spendiert. In dem interessanten Lesestück geht es unter anderem darum, wie das Unternehmen ein Investment in Höhe von 700 Millionen Dollar von Amazon sichern konnte, ohne je ein einziges Fahrzeug verkauft zu haben. The Verge dagegen geht ausführlich darauf ein, wie viele Spitzenkräfte aus anderen Unternehmen Rivian zuletzt abwarb. [Mehr bei New York Times und The Verge]

Intel hat zusammen mit zehn weiteren Unternehmen zwölf Prinzipien für autonome Fahrzeuge vorgestellt. Darin geht es unter anderem um sicheren Fahrbetrieb, Notfall-Systeme und Grundlagen für die Abstimmung darüber, wann Mensch oder Maschine das Fahrzeug steuern. Zu dem Zusammenschluss gehören unter anderem auch Audi, BMW, Daimler und Aptiv. [Mehr bei TechCrunch]

Waymo hat als viertes Unternehmen die Erlaubnis bekommen, in Kalifornien Passagiere in seinen autonomen Fahrzeugen zu befördern. Weiter an Bord sind aber immer Sicherheitsfahrer. [Mehr bei cnet Roadshow]

Viziblezone will mit Hilfe von Handydaten die Sicherheit von Fußgängern im autonomen Fahrzeugzeitalter erhöhen. Das israelische Startup hofft, dass durch entsprechende Sensoren Autos früher die Fußgänger bemerken. [Mehr bei TechCrunch]

Airspeeder möchte mit einem Octocopter zeigen, was im Bereich fliegender Rennwagen alles möglich ist. Erste Eindrücke sollen bewegliche Modelle beim Goodwood Festival of Speed liefern, ein Renndebüt ist für 2020 angekündigt. [Mehr bei cnet Roadshow]

Roald Amundsen heißt das erste Plug-In-Hybridkreuzfahrtschiff, das diese Woche in Nordnorwegen zu seiner Jungfernfahrt in die Arktis ablegen soll. Für die Branche könnte das Modell den beschädigten Ruf als Umweltsünder verändern. Vor zwei Jahren wurde mit der „Ampere“ bereits das erste vollelektrische Kreuzfahrtschiff in Norwegen, in Betrieb genommen. [Mehr bei electrek]

Ford und Chrysler trauern um ihren früheren Vorstandschef Lee Iacocca, einer Legende der Automobilindustrie und der einzige Menschen, der in seiner Karriere zwei der drei großen US-Hersteller führte. Er starb im Alter von 94 Jahren an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung. [Mehr bei New York Times]

Foto: Ola PR

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