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News der Nacht: Elon Musk könnte Tesla wieder privatisieren

Dafür sollte allerdings ein ehrgeiziges Kursziel erreicht werden. Außerdem: Uber Freight hat einen neuen Chef und Scale bekommt neues Geld für seine Autonomous-Driving-API.

 

Unsere Top-Themen heute

Tesla-Chef Elon Musk hat eines sicher raus, mit jeder öffentlichen Äußerung sorgt er für Schlagzeilen. Gestern hat er einen solch gewagten Plan präsentiert, dass es zusätzlich noch zu Turbulenzen an der Börse kam. Musk möchte das Unternehmen nicht mehr dort handeln lassen und stattdessen wieder ausschließlich privat über Investoren finanzieren. Laut am Nachmittag veröffentlichter Mail an die Mitarbeiter würde er das bei einem Aktienkurs von 420 Dollar tun. Gestern stand Tesla zwar nur bei rund 380 Dollar, aber selbst das war schon ein Plus von rund 20 Dollar innerhalb eines einzigen Tages. Mit dieser Bewertung wäre Tesla 82 Milliarden Dollar wert. Woher er das Geld nehmen will, wurde gestern nicht bekannt. [Mehr bei Automotive News und im Tesla-Blog] 

Für unsere Seite haben wir mit Daniel Metzler von Isar Aerospace gesprochen. Das Startup baut Antriebe für Trägerraketen, die in der Entwicklung teurer aber im Betrieb effizienter sind. Mit uns hat er auf die Herausforderungen seiner Branche geschaut. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Hier sind weitere Mobilitäts- und Startup-Storys aus den vergangenen Stunden

Uber Freight bekommt Lior Ron als neuen Chef. Er verlässt das wegen des möglichen Diebstahls von Google-Betriebsgeheimnissen umstrittene Autonomous-Driving-Startup Otto. [Mehr bei TechCrunch]

Die CalTech-Universität hat eine neue Art Drohnen vorgestellt, die Vögel aus der Umgebung von Flughäfen vertreiben soll. Die Technik basiert auf dem Flugverhalten von Vogelschwärmen und schätzt den besten Moment ab, um einen Schwarm umzulenken. [Mehr bei TechCrunch]

Scale hat eine Series-B-Finanzierung von 18 Millionen Dollar sichern können. Das Unternehmen will Betreiber selbstfahrender Fahrzeuge APIs zum Datenaustausch anbieten. [Mehr bei Wired, dort aber mit Tippfehler „billion“ statt „million“ wie auf der Unternehmensseite]

 

Bei uns haben Euch gestern besonders die Pläne von Lyft interessiert, den eigenen Fahrern mit Mietwagen-Angeboten unter die Arme zu greifen. Dafür will der Uber-Konkurrent mit dem Autovermieter Avis zusammenarbeiten. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Foto: Joshua Lott/Getty

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