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News der Nacht: Gegen Trump – Autohersteller akzeptieren strengere Umweltauflagen

Vier große Hersteller wollen damit verhindern, dass der US-Markt in zwei Teile zerfällt. Außerdem: Didi Chuxing startet Joint Venture mit Toyota und Tesla will nun doch an seinen Verkaufsstellen festhalten.

 

Die Top-Themen:

Ford, Volkswagen of America, Honda und BMW haben sich im Streit um laschere Abgaswerte gegen US-Präsident Donald Trump entschieden. Dieser will Abgasziele lockern, aber einzelne Bundesstaaten hatten angekündigt, an den bestehenden anspruchsvolleren Werten festzuhalten, allen voran Kalifornien. Weil für die Hersteller sonst faktisch zwei Automärkte in den USA entstünden, haben die vier genannten Autoproduzenten sich auf die Werte des wirtschaftsstarken Bundesstaats an der Westküste geschlagen. [Mehr bei The Verge]

Bei uns erklären wir heute, wie Mobilitätsbudgets für Mitarbeiter zum Steuersparmodell werden. Das Startup Mobiko hilt dabei, Steuern für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu senken. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Didi Chuxing hat bestätigt, ein Investment in Höhe von 600 Millionen Dollar von Toyota bekommen zu haben. Außerdem wollen beide zusammen ein Joint Venture starten, das auf das Auto bezogene Softwareservices anbietet. Erste Meldungen über das hohe Investment hatte es bereits Ende Mai in der Nikkei Asian Review gegeben. [Mehr bei TechCrunch]

Tesla hat anscheinend nun komplett seine Pläne gekippt, künftig keine Autohäuser mehr zu betreiben. Im Februar hieß es noch, dass nur sehr wenige weiter betrieben würden, doch seitdem wurden immer mehr Verkaufsstellen der Liste zugeschlagen. Nun hat Musk sogar angekündigt, zusätzliche Vertriebsstellen aufbauen zu wollen. Noch ein winziger Nachtrag zum Mittwoch betrifft ebenfalls Tesla: CTO JB Straubel hat angekündigt, nach 15 Jahren seine Arbeit niederzulegen. [Mehr bei Automotive News und The Verge]

Spin bringt robustere E-Tretroller auf den Sharing-Markt. Das Startup, für das eine Ford-Tochter bei der Übernahme 100 Millionen Dollar gezahlt hat, bietet nun Roller mit breiteren Reifen, besseren Bremsen und einer größeren Batteriereichweite. Es ist die dritte Generation der Roller, sie sollen bis Ende nächsten Monats in acht US-Märkten verfügbar sein. [Mehr bei engadget]

Uber verliert zwei Aufsichtsräte: Matt Cohler, Partner bei der VC-Firma Benchmark und die berühmte Unternehmerin Arianna Huffington. Sie erklärte, dass sie sich der CEO-Arbeit für ihr Startup Thrive widmen wolle und die Aufgabe bei Uber beende, obwohl sie mit Unternehmensführung und strategischer Ausrichtung völlig einverstanden sei. [Mehr bei cnet Roadshow]

Foto: Rezaul Karim auf Unsplash

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