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News der Nacht: Ist Musks Boring Company das Geld wirklich wert?

Das Tunnelunternehmen bekommt ein frisches Investment, aber die Erfolgsbilanz ist durchwachsen. Außerdem: Gatik startet autonome Liefervans für Walmart und Teslas streamen bald Netflix.

 

Die Top-Themen:

The Boring Company hat dieses Investment bereits am späten Donnerstagabend nach unserem Redaktionsschluss verkündet, aber wir wollen die News mit einem etwas genaueren Blick auf Elon Musks drittes großes Unternehmen neben Tesla und SpaceX noch nachreichen: 120 Millionen Dollar neues Geld hat er von 20 Investoren für sein Tunnel-Startup bekommen. Das ist mehr als die bisher insgesamt eingesammelten 113 Millionen Dollar, wovon auch noch 90 Prozent von Musk selbst kamen. Das Geld ist eine ziemlich riskante Wette, denn gerade einmal mit Las Vegas ist ein Auftrag über nicht einmal 50 Millionen Dollar in trockenen Tüchern. Angedachte Projekte mit Chicago, im Bundesstaat Virginia und in Los Angeles hingegen sind ins Stocken geraden oder gleich komplett abgesagt worden. [Mehr bei The Verge]

Bei uns rechnet heute Don Dahlmann mit der Deutschen Bahn ab: Die Preisgestaltung sei völlig unverständlich, die Endbeträge oft wenig konkurrenzfähig mit dem Flieger. Seine „Drehmoment“-Kolumne wäre aber nicht vollständig, hätte er nicht einige Ideen im Gepäck, wie sich das Tarifsystem des Unternehmens deutlich verbessern ließe. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Gatik hat die Erlaubnis bekommen, auf offener Straße seine selbstfahrenden Liefervans zu testen. Das Unternehmen betreibt zunächst aber nur für Testzwecke umgebaute Ford-Vans auf einer rund drei Kilometer langen Strecke zwischen einem Walmart-Supermarkt und einem Lager der Kette. [Mehr bei TechCrunch]

Tesla schreibt mit einer ganzen Reihe an Informationen über das Software-Update auf Version 10 des On-Board-Systems Schlagzeilen. Unter anderem soll es darin künftig möglich sein, YouTube und Netflix zu streamen, außerdem sind zwei neue Spiele angekündigt. Während der Fahrt ist das Streaming aber nicht möglich. [Mehr bei Electrek und TechCrunch]

SpotHero entwickelt sich weiter von einer reinen App zur Anzeige freier Parkplätze in einer von über 6.500 Garagen in 300 Städten und hin zu einem Anbieter, der Lösungen für Flotten und Carsharing anbietet. Aktuell hat das Unternehmen 67,7 Millionen Dollar Funding, heißt es in einem Porträt. [Mehr bei TechCrunch]

Anchorage kämpft mit einem ungewöhnlichen Mittel gegen fehlende Ausrüstung in den Schulen: Wer ein Parkticket bekommt, kann einmalig das 20 Dollar teure Bußgeld mit 200 Bleistiften oder 100 Kugelschreibern abgelten. [Mehr bei Anchorage Daily News]

Foto: Mark Brake / Gettyimages

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