Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: Lyft ist jetzt das größte Bikesharing-Unternehmen der USA

Allein für die Übernahme des bisherigen Platzhirschen motivate hat der Uber-Konkurrent rund 600 Millionen Dollar gezahlt. Außerdem: BMW und VW denken über zweite Standorte in den USA nach und Volvo will keine Fahrerdaten verkaufen.

 

Die Top-Themen

Lyft schließt die Übernahme von Motivate ab, einem Mobilitätsstartup, das unter anderem in New York den einzigen lizensierten Mieträder-Anbieter citibike betreibt. Damit ist Lyft nun das größte Bikesharing-Unternehmen der USA. Zu den weiteren Angeboten zählen Mietbikes in der Bay Area, Chicago und Washington. Laut Medienberichten hat dafür der Uber-Konkurrent rund 250 Millionen Dollar gezahlt. Der Marktanteil von motivate beim Bikesharing betrug zuletzt 80 Prozent. In New York soll die Zahl der Mietfahrräder auf 40.000 verdreifacht werden. Allein das wird geplant über fünf Jahre hinweg rund 100 Millionen Dollar kosten. [Mehr bei Wired und engadget]

Auf unserer Seite blicken wir auf Hintergründe der Pläne beim ADAC, den Volocopter zum neuen Rettungsflieger zu machen. Im nächsten Jahr soll die Riesendrohne testweise zur Luftrettung genutzt werden. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

BMW denkt darüber nach, seine Hybridfahrzeuge in Städten mit Null-Emissionsziel mit einem ausschließlichen E-Modus auszustatten. Damit seien die Hybride im Vergleich mit reinen E-Autos dort wettbewerbsfähiger, sagte Entwicklungschef Klaus Fröhlich in Los Angeles. Lob gab es von Donald Trump für ein angebliches zweites Werk in den USA, zusätzlich zum größten Autowerk der USA in Spartanburg, South Carolina – das Unternehmen hat dazu aber noch keine definitiven Pläne. [Mehr bei reuters und Automotive News]

Cruise Automation bekommt den bisherigen GM-President Dan Ammann als neuen CEO. Die Tochter für selbstfahrende Autos war von ursprünglich 40 auf zuletzt mehr als 1.000 Mitarbeiter gewachsen. [Mehr bei TechCrunch]

Volvo hält den Verkauf von Fahrerdaten für den falschen Weg, um künftig Umsätze zu erzielen. Die datengetriebenen Services im Fahrzeug hätten geringeres Potential als der Verkauf von vernetzten Autos, sagte CEO Hakan Samuelsson bei der LA Auto Show. [Mehr bei Bloomberg]

Mehr als 200 E-Auto-Hersteller übermitteln der chinesischen Regierung Bewegungsdaten der Fahrzeuge. Seit 2016 ist das eine Anforderung der Regierung dort. [Mehr bei Associated Press]

Volkswagen denkt für den künftigen E-Auto-Bedarf über ein zweites Werk in den USA nach. Möglicherweise sei auch die bestehende Fabrik in Chattanooga, Tennessee geeignet, hieß es gestern am Rande der LA Auto Show. [Mehr bei engadget]

Foto: Lyft PR

Folge NGIN Mobility auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain