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News der Nacht: Milliardenschwere GM-Tochter Cruise verschiebt autonome Taxis

Ein neuer Termin zur Markteinführung steht noch nicht fest. Außerdem: Tesla schreibt höheren Verlust als erwartet und Tencent will mit BMW in China an autonomen Fahrzeugen arbeiten.

 

Die Top-Themen:

Cruise muss wie viele andere Hersteller, die an autonomen Fahrzeugen arbeiten, feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Die GM-Tochter für selbstfahrende Autos hat gestern mitgeteilt, dass sie das selbstgesteckte Ziel aufgeben, noch dieses Jahr Robo-Taxis auf den Markt zu bringen. Cruise CEO Dan Ammann hat kein neues Datum genannt. Es ist noch unklar, ob die großen Investoren wie SoftBank, Honda und die Investment-Firma T kalte Füße bekommen – im vergangenen Jahr hat Cruise 7,25 Milliarden Dollar an Finanzierungsgeldern gesammelt. Das Unternehmen wolle mit seinen rund 1.500 Mitarbeitern zunächst für wirklich sichere Technik sorgen, hieß es weiter. [Mehr bei Financial Times (Premium) und Bloomberg]

Bei uns geht es heute um den Start des Frachtdienst Uber Freight in Deutschland. Das Unternehmen bringt Speditionen und deren gewerbliche Kunden zusammen. Wir haben die Details und schauen unter anderem darauf, wie groß dieser Markt wird. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Tesla hat im zweiten Quartal wieder ordentlich Verlust geschrieben. Nach 702 Millionen Dollar im ersten Quartal liegt dieser zwar mit 408 Millionen Dollar deutlich niedriger, aber die Zahlen waren trotzdem schlechter als von Analysten erhofft. Der Umsatz stieg von 4,5 Milliarden Dollar auf 6,3 Milliarden Dollar. [Mehr bei The Verge]

Tencent will mit BMW in China an selbstfahrenden Autos arbeiten. Die beiden Unternehmen planen dafür schon zum Ende den Jahres den Start einer gemeinsamen Entwicklungsplattform. [Mehr bei Bloomberg]

Rover, eine Parkplatzvermittlung in Kanada (nicht die Automarke), will künftig über eine Monatsflatrate nachdenken. In der App können Vermieter ihre freien Parkplätze listen und Fahrer können diese günstiger als zum Straßenpreis mieten. Aktuell gibt es Angebote in Toronto, Montreal und Ottawa. [Mehr bei TechCrunch]

Lyft hat von Bird den Head of Product abgeworben. Eugene Kwak wird schon am Montag bei dem Konkurrenzunternehmen anfangen. [Mehr bei TechCrunch]

Foto: Testfahrzeug von Cruise/PR

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