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News der Nacht: Renault nimmt zaghaft neuen Anlauf für Fusion mit Fiat Chrysler

Dafür könnte der Anteil an Nissan runtergefahren werden. Außerdem: Tesla lässt wieder gratis laden und CurbFlow will das Leben vor dem Bordstein optimieren.

 

Die Top-Themen:

Renault reduziert möglicherweise seinen Anteil an Nissan, um so die Fusionsgespräche mit Fiat Chrysler Automobiles noch einmal aufzuwärmen. Im Juni war der Zusammenschluss geplatzt, als sich Fiats Eigentümerfamilie Agnelli zurückgezogen hatte, weil es auf Seiten von Renault der französischen Regierung nicht gelungen war, ein Angebot vorzulegen, das Nissan abgenickt hätte. [Mehr bei Automotive News]

Bei uns zieht nachher Don Dahlmann eine Bilanz nach zwei Monaten E-Tretrollern in Deutschland. Er findet in seiner Drehmoment-Kolumne, dass es so wie bisher nicht weitergeht. Zu hoch seien die Preise, zu wenig habe man sich an internationalen Positivbeispielen orientiert. Aber er hat auch Ideen für eine bessere Nutzung der Roller. [Mehr im Laufe des Morgens bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys des Wochenendes:

Tesla-Chef Elon Musk hatte das Angebot eigentlich bereits als „unsustainable“ abgeschrieben, als „nicht nachhaltig“. Nun aber sollen Käufer von Model S und von Model X wieder kostenlos und unbegrenzt ihre Fahrzeuge an Superchargern aufladen dürfen. Damit sollen diese beiden margenstarken Modelle attraktiver werden. [Mehr bei electrek]

CurbFlow ist ein Startup, das die Straßenfläche nahe der Bordsteinkante neu denken will. Dafür sollen beispielsweise flexible Gebühren für Parken und Halten von Lieferdiensten, Ridesharing-Unternehmen oder Anwohnern gelten. Interessanter Info-Happen aus dem Firmenporträt: FedEx und UPS haben zusammen alleine in New York im vergangenen Jahr 49 Millionen Dollar an Bußgelder für Falschparken und -halten gezahlt. [Mehr bei Wired]

Elektro-Tretroller sind laut einer neuen Studie weniger klimafreundlich als manchmal behauptet, aber sie schneiden in dieser Hinsicht immer noch deutlich besser ab als Autos. Herstellung, Wartung und genereller Umgang mit den in vielen Städten oft nur herumstehenden Mietrollern verschlechtern die Klimabilanz, so dass Öffentliche Verkehrsmittel oft die bessere Wahl sind. [Mehr bei The Verge und North Carolina State University]

Indonesien will der wichtigste Produktionshub für Elektroautos in Südostasien werden. Unter anderem sollen laut eines Entwurfs der Regierung solche Unternehmen weniger Steuern zahlen und es soll auf Verbraucherseite spezielle Parkplätze für E-Autos geben. [Mehr bei Bloomberg]

 

Foto: Behrouz Mehri, AFP/Getty Images - Nissan-CEO Hiroto Saikawa und Renault-Vorsitzender Jean-Dominique Senard bei einer Pressekonferenz im März. 

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