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News der Nacht: SoftBank steckt Milliarden in GM-Tochter Cruise

Die konkrete Geschäftsstrategie dahinter blieb gestern zunächst unklar. Außerdem: Waymo verhundertfacht Fahrzeugflotte und der Uber-CEO spricht über die Pläne für sein Unternehmen

 

Unsere Top-Themen

SoftBank steckt einen der größten Investmentbeträge aller Zeiten in ein Startup – wobei dieser Begriff an der Stelle etwas unpräzise ist: Die Japaner investieren 2,25 Milliarden Dollar in Cruise, ein Unternehmen, das zwar ergiebig an selbstfahrenden Autos arbeitet, das aber nunmal auch eine Tochter von General Motors ist, immerhin nach Umsatz das zehntgrößte Unternehmen der USA. Das Investment deutet möglicherweise darauf hin, dass Cruise nicht für alle Zeiten eine GM-Tochter bleiben wird. Alle großen Techmedien berichten ausführlich über die Nachricht, kluge Einordnungen haben recode und Wired präsentiert. [Mehr bei recode und Wired]

Bei uns schauen wir heute noch einmal auf Taxify. Wir haben CEO Markus Villig gefragt, wie es für sein frisch gebackenes Unicorn nach dem Daimler-Investment weitergeht. Interessiert hat uns auch, ob Taxify nun nach Deutschland kommt. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys

Uber-CEO Dara Khoswroshahi war zu Gast bei Kara Swisher und ihrer recode-Konferenz. Im Interview sprach er über den Erfolg von UberEats und die Pläne, ähnlich wie Amazon Marketplace künftig auch Fahrdienste von Drittanbietern auf der Plattform anbieten zu wollen. [Mehr bei der recode]

Pigeon ist der Name einer neuen App, die dabei helfen soll, klügere Wege zur Arbeit zu berechnen. Das Produkt stammt aus Google’s Area 120 Inkubator und bietet beispielsweise die aktuell günstigste Route für einen festgelegten Arbeitsweg. [Mehr bei TechCrunch]

Aibaba hat einen Lieferrboter vorgestellt, der sich mit rund 15 Stundenkilometern fortbewegt. G-Plus wird derzeit am Firmensitz in Hangzhou getestet. [Mehr bei The Verge]

Waymo verhundertfacht seine Fahrzeugflotte. Richtig gelesen: Der Google-Spinoff hat 62.000 Chrysler-Minivans in Auftrag gegeben. Damit setzt das Unternehmen seine aggressive Politik in der Breite fort. [Mehr bei The Verge]

 

Bei uns hat euch gestern besonders interessiert, ob in der Hauptstadt möglicherweise Jugendliche einen Weg gefunden haben, die gelben Ofo-Bikes zu knacken. Wir schauen auf Meldungen eines Berliner Blogs, die genau das behaupten. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Softbank-CEO Masoyoshi San

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