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News der Nacht: Tesla-Fahrzeug lief bei tödlichem Unfall auf Autopilot

Im Logfile gab es kein Anzeichen für menschliches Eingreifen, berichtet das Unternehmen. Außerdem: Otto und Cruise verlieren wichtige Mitarbeiter und Kalifornien führt neue Regulierung für autonomes Fahren ein.

Wir sind zurück aus der winzigen Osterpause unseres Nachrichtenüberblicks mit diesen Top-Themen

Tesla hat eingeräumt, dass das Model-X-Fahrzeug bei einem tödlichen Unfall in Kalifornien auf Autopilot fuhr. Das System hält normalerweise die Geschwindigkeit, kann die Spur wechseln und einparken, aber das Unternehmen rät den Fahrern, weiter auf die Straße zu achten und das Lenkrad zu umfassen, um zur Not eingreifen zu können. Das Logfile des Fahrzeugs zeige, dass der 38-jährige Fahrer zuletzt nicht in das Geschehen eingegriffen habe, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Tesla zum Zweiten: Elon Musk hat als Aprilscherz erklärt, dass sein Unternehmen bankrott sei - für viele gar nicht mal so witzig, angesichts der vielen negativen Meldungen in den letzten Wochen. [Mehr in der Pressemitteilung, bei der New York Times (Aprilscherz) und in einer aktuellen Unternehmensanalyse bei recode]

Wir werfen heute außerdem einen Blick auf Veränderungen im Geschäft mit Dienstreisen. Immer mehr Unternehmen wollen ihren Mitarbeitern Flexibilität bei der Wahl von Mobilitätsangeboten geben, dabei helfen sollen beispielsweise sollen Firmen wie Belmoto mit einer Art Prepaid-Karte fürs Reisebudget. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Waymo und Honda arbeiten laut Waymo-CEO John Krafcik an einem gemeinsamen fahrerlosen Fahrzeug. Er deutete in einem Interview an, dass es sich nicht um ein traditionelles Auto handeln werde, sondern eher um eine Zusammenarbeit im Bereich Logistik. Nach Fiat und Jaguar ist es die dritte Kooperation der Alphabet-Tochter mit einer Traditionsmarke. [Mehr bei Bloomberg]

Space X hat die elfte gebrauchte Falcon-9-Rakete ins All geschickt. Sie ist auf dem Weg zur internationalen Raumstation ISS und ein Zeichen dafür, welche Bedeutung die Wiederverwendung gebrauchter Elemente in der Raumfahrt inzwischen hat. [Mehr bei The Verge]

Otto hat seinen Mitgründer Lior Ron an der Spitze verloren. Das Startup für selbstfahrende Trucks war vor knapp zwei Jahren an Uber verkauft worden. [Mehr bei recode]

Cruise, die Business Unit für autonome Fahrzeuge bei GM, braucht einen neuen CTO. AG Gangadhar war erst vor rund einem halben Jahr zum Unternehmen gestoßen. [Mehr bei recode]

Kalifornien führt neue Regulierungen für die Erprobung selbstfahrender Fahrzeuge ein. Unter anderem gibt es nun spezielle Genehmigungen unter der Auflage, dass immer ein menschlicher Fahrer an Bord sein muss. Gleichzeitig sollen bei der Umweltbehörde EPA unter Barack Obama eingeführte Abgas- und Reichweitengrenzwerte wieder abgeschafft werden. [Mehr bei TechCrunch und Bloomberg]

Die New York Autoshow läuft noch bis 8. April und trotz aller Umweltdebatten geht es bei vielen Herstellern um Updates ihrer Flaggschiff-SUV, wie eine Bildergalerie zeigt. [Mehr bei Spiegel Online]

 

Bei uns hat euch in den vergangenen Tagen unser Hintergrund zur Zusammenarbeit von BMW und Daimler in Sachen Carsharing am meisten interessiert. Es war ja schon länger über ein gemeinsames Angebot spekuliert worden, nun ist klarer, wie es für DriveNow und car2go weitergehen soll. Unser Autor Don Dahlmann schaut auf die Gründe für das Joint Venture. [Mehr bei NGIN Mobility]

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