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News der Nacht: Tesla mit höherem Umsatz als gedacht – aber auch mehr Verlust

Das Unternehmen stellt vom Model 3 wöchentlich immer noch weniger als die Hälfte der Fahrzeuge her, die es bräuchte, um profitabel zu sein. Außerdem: neue Blockchain-Forschungsgruppe und Hilfsprogramm bei Lyft.

 

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Tesla hat im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres den Umsatz stärker steigern können als viele gedacht haben, macht aber immer noch Verlust: 3,41 Milliarden Dollar Umsatz sind ein neuer Rekord für das Unternehmen. Dabei sind vor allem wegen des zu langsamen Anlauf des Model 3 rund 710 Millionen Dollar Verlust entstanden – ebenfalls ein neuer Negativrekord. Der Verlust pro Aktie liegt bei 3,35 Dollar, Analysten hatten noch schlimmere 3,48 Dollar erwartet. Zum Ende des Quartals hatte das Unternehmen 2,7 Milliarden Dollar Cash zur Hand.

Firmengründer Elon Musk glaubt dennoch daran, dass Tesla im zweiten Halbjahr in die Gewinnzone kommen wird, sollte es gelingen, bis dahin die Model-3-Produktion auf 5.000 Fahrzeuge pro Woche hochzufahren – aktuell steht man bei 2.270 Autos. In einer späteren Telefonkonferenz mit Reportern hat Musk auch Details zum geplanten Ridesharing-Network veröffentlicht.

Derweil hat die Nikola Motor Company wegen angeblicher Patent-Verletzungen im Truckbereich auf zwei Milliarden Dollar verklagt, Tesla glaubt allerdings, dass die Vorwürfe nicht haltbar seien. [Mehr bei recode, TechCrunch (Ridesharing) und The Verge (Klage)]

Bei uns sprechen wir heute mit Felix Harteneck, CEO von Park Here, einem Parkplatz-Startup, das inzwischen einen Millionenumsatz einfährt. Im Boden eingelassene Sensoren geben dabei Informationen zur Belegung des Parkplatzes an eine kleine Mobileinheit weiter. Uns erzählt Harteneck unter anderem, wie die Suche nach Investoren läuft. [Mehr bei NGIN Mobility]

  

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys

BMW, GM, Ford und Renault starten zusammen eine Forschungsgruppe zum Thema Blockchain in der Automobilbranche. Insgesamt kommt „MOBI – the Mobility Open Blockchain Initiative“ auf 30 Gründungsunternehmen, auch Bosch und IBM sind mit an Bord. [Mehr bei TechCrunch]

Lyft will 1,5 Millionen Dollar für sein „Relief Rides”-Programm bereitstellen, in dem Bedürftige kostenlose Fahrten bekommen, beispielsweise zu Arztterminen oder Bewerbungsgesprächen. Für die Idee gab es wie für geplante Abgas-Ausgleichszahlungen Lob, immer wieder steht das Unternehmen aber wegen seines Umgangs mit Behinderten in der Kritik. [Mehr bei TechCrunch]

Uber hat von US-Senator Richard Blumenthal einen offenen Brief bekommen. Darin forderte der Demokrat aus Connecticut das Unternehmen auf, in angezeigten Missbrauchsfällen außergerichtliche Einigungen einzustellen und stattdessen den Weg für Klagen freizumachen. [Mehr bei engadget]

 

Bei uns haben euch gestern besonders die PTScientists interessiert. Uns haben die Wissenschaftler erzählt, wie sie ihr Hobbyprojekt zum Mond zu fliegen inzwischen zu einer millionenschwere Mission verwandelt haben. [Mehr bei NGIN Mobility]

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