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News der Nacht: Uber noch weit weg von schwarzen Zahlen

Uber macht weiter Verlust. Außerdem: Es geht weiter um Elon Musks möglicherweise voreiligen Privatisierungstweet und London könnte Ridehailing-Lizenzen kappen.

 

Die Top-Themen
Tesla steht einen Schritt näher mit dem Rücken zur Wand: Die US-Börsenaufsicht hat das Unternehmen nun wegen der möglicherweise voreiligen Tweets von Elon Musk gerichtlich vorgeladen. Der Firmengründer hatte per Twitter angekündigt, das Geld beisammen zu haben, um Tesla von der Börse zu nehmen und mit privaten Investoren weiterzuführen. Es ist aber unklar, wie weit die Gespräche tatsächlich gediehen sind.
Zweites Problem: Ein früherer Mitarbeiter, der bereits wegen des mutmaßlichen Diebstahls geschützter Informationen verklagt wurde, hat nun Fotos von angeblich fehlerhaften verbauten Batterien veröffentlicht. [Mehr bei FOX Business und Engadget]

Bei uns geht es heute um Marvin Metzke und David Schirrmacher, die bereits in der „Höhle der Löwen“ Geld für ihre Startup-Ideen gewonnen haben. Sie starten nun das E-Scooter-Startup Simple Mobility, wir haben die Details. [Mehr bei NGIN Mobility]

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:
Uber hat laut neuen Quartalszahlen seinen Verlust im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verringert und ist trotzdem frohen Mutes: Stattdessen werde beispielsweise in Scooter und Fahrräder investiert, um so die Nutzerzahlen in die Höhe zu treiben. Im zweiten Quartal hat Uber 2,8 Milliarden Dollar Umsatz erzielt, ein Plus von 63 Prozent zum Vorjahresquartal. Der Verlust lag bei rund 0,9 Milliarden Dollar, nach 1,1 Milliarden Dollar in Q2 im Jahr 2017. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Verlust vor Steuern immer noch bei rund 300 Millionen Dollar. [Mehr bei Recode]

Grabb-It will die Auto-Seitenfenster als Werbe-Bildschirme vermarkten. Piloten sollen mit Ridesharing-Fahrern starten. [Mehr bei TechCrunch]

Los Angeles könnte die erste US-Stadt werden, die in ihrem U-Bahn-System Bodyscanner zur Erhöhung der Sicherheit einsetzt. Die vorgesehene Technik arbeitet auf rund 30 Meter genau und ist leistungsstärker als die an Flughäfen: Sie kann rund 2.000 Personen pro Stunde überprüfen. [Mehr bei Engadget]

Nach New York denkt auch der Bürgermeister von London über Limits für Ridehailing-Lizenzen nach. Uber, Lyft und Co. könnte dort damit wie in der US-Metropole eine Pause drohen, in der keine neuen Fahrerlaubnisse erteilt werden. In London hatte sich die Zahl der Taxi-Lizenzen innerhalb eines Jahrzehnts in etwa verdoppelt. [Mehr bei Guardian]

Deutschland hat Probleme, eine eigene Fabrik für Auto-Batterien zu bauen. Und Angela Merkel wird laut einer Analyse darüber langsam ungeduldig. [Mehr bei The Verge]

Bei uns hat euch gestern besonders interessiert, was nach der Pleite nun mit den Obike-Leihrädern passiert. Wir haben bei einigen deutschen Städten nachgefragt. [Mehr bei NGIN Mobility]

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