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News der Nacht: Trump-Berater: Ende der E-Auto-Förderung kommt

Für den US-Präsidenten könnte das die Rache wegen der angekündigten Entlassungen bei GM und Ford sein. Außerdem: Uber holt sich Verstärkung bei der Fahrsicherheitsbehörde und Toyota hofft auf Erfolg in der Nische.

Die Top-Themen

Die US-Regierung denkt derzeit gleich über drei Gesetze nach, die mit der Zukunft der Mobilität zu tun haben. Zum einen ist da die umstrittene Förderung von Elektroautos. Aktuell werden pro Hersteller bis zu 200.000 Fahrzeuge mit einem Steuernachlass von 7.500 Dollar gefördert, darüber hinaus wird dieser Betrag gedrosselt. Republikaner und Demokraten streiten, ob diese Förderung verlängert werden soll. Es gibt sowohl Gesetzesinitiativen, die sie komplett beenden wollen, als auch solche, die über einen Ausbau nachdenken, berichtet electrek. Donald Trumps Berater Larry Kudlow kündigte laut Bloomberg an, dass der Präsident über ein Aus im Jahr 2020 oder 2021 nachdenke.

Zweite Baustelle ist der Streit um Importzölle für ausländische Fahrzeuge mit China. Donald Trumps Finanzminister Steven Mnuchin hat gestern erklärt, dass China die Zölle fallen lassen wolle, auch Trump hatte sich bereits ähnlich geäußert. Aus Peking jedoch gibt es noch keinen Kommentar, erläutert Automotive News.

Und zum Dritten geht es um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für selbstfahrende Autos. Hier gibt es einen letzten Versuch, den sogenannten AV START Act noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Ein Teil darin schriebe beispielsweise vor, Crashinformationen zu sammeln, schreibt The Verge. [Mehr bei electrek, BloombergAutomotive News und The Verge]

Auf unserer Seite stellen wir heute die Würzburger Gründer von Faaren vor. Ihr Angebot bietet Autos im Abo – alle 30 Tage können die Kunden ein neues Fahrzeug erhalten. Aktuell gibt es 23 Fahrzeuge auf der Plattform, ein Volkswagen Up! kostet knapp 400 Euro monatlich. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Uber holt sich bei der US-Fahrsicherheitsbehörde NHTSA Verstärkung und wirbt dort Nat Beuse ab. Er soll sich um den Ausbau der Unternehmensaktivitäten zu selbstfahrenden Autos kümmern. [Mehr bei Reuters]

Teslas Autopilot soll laut Elon Musk künftig auch Polizei- und Rettungswagen erkennen können und speziell reagieren können. Aktuell sorgt außerdem ein Fall für Schlagzeilen, bei dem ein Model-S-Fahrer am Autopilot-Steuer eingeschlafen war und dann von der Polizei gestoppt wurde. [Mehr bei cnet und Wired]

Toyota hofft darauf, im US-Markt die Nischen zu besetzen, die GM, Ford und Chrysler künftig auslassen. Helfen soll dabei eine Plattformstrategie. [Mehr bei Automotive News]

Lithium beflügelt weiter die Industrieträume in einem der ärmsten Länder der Welt: Bolivien hofft durch einen großen Batterie-Boom im Zuge der Elektrifizierung des Automarktes, berichtet Bloomberg in einem Hintergrundartikel. [Mehr bei Bloomberg]

Foto: Michael Vadon/Wikimedia

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