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News der Nacht: Uber arbeitet tödlichen Unfall auf

Das Testprogramm mit autonomen Fahrzeugen wurde in den kompletten USA eingestellt. Außerdem: Ford steckt Geld in Metall-3D und der Shinkansen bekommt eine Premiumvariante.

Die Top-Themen

Uber arbeitet daran, den tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Fahrzeug aufzuklären. Am Sonntag war eine Frau in Tempe, Arizona, beim Überqueren der Straße überfahren worden, obwohl ein zusätzlicher menschlicher Fahrer im Auto saß. Das Unternehmen hat das Pilotprogramm mit autonomen Fahrzeugen in den gesamten USA eingestellt. Arizona ist bisher wegen eher liberaler Gesetze ein gerne für Testzwecke genutzter Staat gewesen. Rund 55 Prozent der Befragten in einer Erhebung sagten 2016 in den Vereinigten Staaten, dass sie nicht einem selbstfahrenden Auto sitzen wollen. [Mehr bei grist, einen Hintergrund zur Funktionsweise der Technik hat TechCrunch]

Wir werfen heute außerdem einen Blick auf das Wiener Startup Insider Navigation. Gründer Clemens Kirner bietet mit seinem Team eine AR-Lösung für die zentimetergenaue Navigation im Inneren von Gebäuden an. Der Gründer erzählte uns, wieso das für die Warenwirtschaft wichtig ist und dass er von Drohnen träumt, die automatisch Waren aus Hochregalen picken. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Ford führt eine neue Investitionsrunde bei Desktop Metal an. Das Unternehmen stellt 3D-Drucker für Metallobjekte her und hat 65 Millionen Dollar frisch eintreiben können. Damit steht es bei 277 Millionen Dollar Investorengeldern. [Mehr bei TechCrunch]

Sidewalk Labs hat einen Stadtplan hervorgebracht, der alle Parkregeln in San Francisco berücksichtigt. Coord heißt die Funktionalität, die im Smart-City-Inkubator von Alphabet entstand. [Mehr bei The Verge]

Der Shinkansen bekommt eine neue „Supreme“-Version zur Seite gestellt. Die neue Version des berühmten japanischen Schnellzuges soll von 2020 an zwischen Tokio und Shin-Osaka verkehren. [Mehr bei The Verge]

Volkswagen hat den I.D. R Pikes Peak vorgestellt, ein leistungsstarkes E-Modell, gedacht dafür, die berühmte Küstenstraße in Kalifornien zu bewältigen. [Mehr bei engadget]

 

Bei uns hat euch gestern die neue Kolumne von Don Dahlmann besonders interessiert. Er blickt darin auf die Logistikbranche und fragt sich, wieso dort eigentlich immer noch Paketboten und auch Kunden so großen Belastungen ausgesetzt sind. Er plädiert beispielsweise für mehr kleine Lager in Innenstadtnähe. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Timtempleton/Wikipedia, Fahrzeug mit Lidar-Technik zur Abstandsmessung beim Autonomen Fahren

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