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News der Nacht: Uber denkt laut US-Medien über Kauf von Bird nach

Es wäre eine Reaktion auf Lyfts Kauf von motivate. Außerdem: Faraday Future mit noch mehr Problemen und Vias CEO denkt laut über Roller nach.

 

Die Top-Themen

Uber hat nach der Übernahme des Tretroller-Startups Jump noch nicht genug und denkt über einen weiteren millionenschweren Zukauf in dem extrem umkämpften Segment nach. Laut „The Information“ steht der Ridesharing-Gigant bereits in Verhandlungen mit Bird. Auch ein möglicher Plan B steht bereit: An Lime hält Uber bereits einen kleinen Anteil. Dieser könnte eventuell ausgebaut werden. Birds CEO Travis VanDerZanden sagte in einer Reaktion, dass das Unternehmen nicht zum Verkauf stünde – möglicherweise eine Verhandlungstaktik. Auch Lime kommentierte die Gerüchte nicht. Uber steht bei Zukäufen auch deshalb unter Zugzwang, weil Konkurrent Lyft kürzlich den Mietfahrrad-Betreiber motivate aufgekauft hatte. [Mehr bei The Verge und The Information (Premium)]

Auf unserer Seite blickt heute Jürgen Stüber in der Drehmoment-Kolumne auf die politische Debatte zum neuen Mobilfunkstandard 5G. Der würde nämlich auch autonome Autos sicherer machen. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Via könnte möglicherweise bald auch Roller zu seinem Ridesharing-Angebot hinzufügen. Eine entsprechende Andeutung machte der CEO des Uber- und Lyft-Konkurrenten in Berlin. [Mehr bei TechCrunch]

Faraday Futures Probleme haben sich laut Medienberichten Ende vergangener Woche massiv verstärkt. Es ist nicht gelungen, den Einfluss von Hauptinvestor Evergrande zurückzufahren, so dass dem E-Auto-Startup kaum noch eigene Assets bleiben, die möglichen neuen Investoren angeboten werden könnten. [Mehr bei The Verge]

Lime versucht sich in Schadensbegrenzung: Das Mietroller-Startup hatte die PR-Firma Definer beschäftigt, die wiederum am Wochenende in die Schlagzeilen geraten ist, weil auch Facebook das Unternehmen engagiert hatte. Ziel dort war es, ein kompromittierendes Dossier über Milliardär George Soros zu erstellen. In Berlin sagte Limes Global Expansion VP, dass ihm die Geschäftspraktiken nicht komplett klar gewesen seien [Mehr bei TechCrunch]

Sirius XM hat rund 3,5 Milliarden US-Dollar für Pandora gezahlt, einen Streamingservice, der eigentlich von der Zahl der Kunden und der Vielfalt des Musikkatalogs her nicht mit Angeboten wie Spotify oder Apple Music mithalten kann. Es gibt um mehr: Reibungsloser Dauerbegleiter daheim und im Auto zu sein. [Mehr bei TechCrunch]

 

Foto: Bird PR

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