Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: US-Reaktionen zum E-Auto von Mercedes

Die Tesla-Fanseiten sind nicht überzeugt. Außerdem: Didi stellt nachts das Ridesharing ein und Hevo will Aufladen ohne Stecker ermöglichen.

 

Unsere Top-Themen heute

Mercedes-Benz beherrscht mit der Vorstellung der „Produktionsversion“ des EQC gestern in Stockholm die Schlagzeilen, auch wenn die tatsächliche Produktion erst in einem Jahr beginnen soll. Rund 12 Milliarden Dollar will das Unternehmen in seine E-Modelle investieren, berichtet The Verge mit vielen Bildern. Doch in US-Tech-Medien gab es nicht nur Lob: Die Tesla-Fanseite electrek befindet, dass der EQC eher als Konkurrenz zum e-tron von Audi als zur Tesla-Riege zu sehen sei. Tesla habe einen langjährigen Erfahrungsvorsprung und bisher sei es stets so gewesen, dass Aufsehen erregende Neumodelle den gesamten Markt haben wachsen lassen, schreiben die Amerikaner. [Mehr bei The Verge und electrek] 

Auf unserer Seite geht es heute um eine echte Erfolgsgeschichte: Michael Saitow fuhr sein erstes Unternehmen an die Wand – und kämpft jetzt mit einer Reifenplattform gegen Amazon. Aktueller Zwischenstand beim Umsatz: mehr als eine Milliarde Euro jährlich. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Hier sind weitere Mobilitäts- und Startup-Storys aus den letzten Stunden 

Didi Chuxing stellt nach zwei Morden in wenigen Monaten in China vorübergehend den Ridesharing-Service zwischen 23 und 5 Uhr nachts ein. Außerdem soll die App einen Notfallbutton bekommen. [Mehr bei TechCrunch]

Aurora Innovation wird von vielen wie eine Art „Supergroup“ im Bereich selbstfahrende Fahrzeuge gesehen, schließlich haben sich dafür drei Industrieveteranen von Uber, Tesla und Google zusammengeschlossen. Aktuell setzt das Unternehmen auf Bescheidenheit, heißt es in einem Profil von Aurora und der Branche drum herum. [Mehr bei Wired]

Hevo will das Aufladen von E-Autos ohne Stecker ermöglichen. Stattdessen bietet das Startup, das bisher 4,5 Millionen Dollar Finanzierung eingesammelt hat, eine Fläche, über die das Auto zu fahren hat, bevor es drahtlos aufgeladen wird. [Mehr bei Bloomberg]

Polestar will mit innovativen Vertriebsmodellen Boden im E-Auto-Markt gutmachen. Die Volvo-Marke bietet beispielsweise ein Abo-Modell an und hofft darauf, dass durch die Erfahrung des Mutterkonzerns Kinderkrankheiten anderer reiner E-Hersteller vermieden werden könnten, heißt es in einem Firmenprofil. [Mehr bei engadget]

 

Bei uns hat euch gestern besonders die Frage interessiert, wo eigentlich ein wirklich funktionierendes Carsharing-Modell bleibt: Zu hoch sind immer noch die Preise für diejenigen, die mit einer monatlichen Flatrate ihr eigenes Auto ersetzen wollen, findet Jana Kugoth in einem Kommentar, der verschiedene Modelle vergleicht. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Daimler PR

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