Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: 25 Millionen Dollar für das Verkehrskontrollzentrum der Zukunft

RideOS will autonomen Fahrzeugen die sichersten und effizientesten Routen vorschlagen. Außerdem: Boeing verschiebt bemannte Testflüge ins All und Tesla entwickelt eigene AI-Chips.

 

Unsere Top-Themen heute

RideOS hat sich die Zukunft auf der Straße bereits ausgemalt: Autonome Fahrzeuge gemischt mit einigen wenigen Selbstfahrern. Für dieses futuristische Szenario will das Startup Verkehrskontrollzentrum werden. Die Gründer haben eine Cloud-basierte Flottenmanagement-Plattform entwickelt, die mit Mapping-, Verkehrs- und Erkennungsdaten arbeitet, um selbstfahrenden Fahrzeugen die sichersten und effizientesten Routen vorzuschlagen. Investoren war diese Idee 25 Millionen US-Dollar wert. Angeführt wurde die Runde von Next47, dem Venture Capital-Unternehmen von Siemens. [Mehr bei TechCrunch]

Bei uns geht es heute um Wassersport per Muskelkraft. Das Buchungsportal Pagaja vermittelt Kayaks und Stand-Up-Paddling-Bretter in Europa. Auch geführte Touren und Reisen sind im Angebot. Gründer Nico Langner hat uns hinter die Kulissen schauen lassen. Er selbst war übrigens viermal deutscher Meister im Kayak-Freestyle. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Hier sind weitere Mobilitäts- und Startup-Storys der vergangenen Nacht

Boeing hat den ersten bemannten Raumfahrt-Test wegen technischer Probleme auf Mitte 2019 verschoben. Damit wird SpaceX das Rennen wohl gewinnen: Denn Elon Musks Unternehmen plant den ersten bemannten Flug für April 2019. [Mehr bei Bloomberg und Ars Technica]

Tesla entwickelt seine eigenen AI-Chips für selbstfahrende Autos und plant seine NVIDIA-GPUs auszutauschen. [Mehr bei Engadget]

Parkangebote in Städten wurden schon häufiger totgesagt: Autonome Mitfahrgelegenheiten würden das Parken obsolet machen, behaupten manche. Ein lesenswerter Text bei TechCrunch argumentiert dagegen und erklärt, warum der Markt in Zukunft sogar wachsen könnte. [Mehr bei TechCrunch]

Bizarre Mobility-Nachrichten aus der amerikanischen Politik. Dort will die Trump-Regierung die Regeln für die Kraftstoffeffizienz von Kraftfahrzeugen lockern. Die Logik dahinter: Schmutzige Autos seien sicherer. [Mehr bei The Verge]

Bei uns hat euch gestern besonders interessiert, wie Elon Musk es schafft, mit geschickter Eigen-PR von den Problemen seiner Firmen abzulenken. Denn verfehlte Produktionsziele, fehlende Gewerkschaften oder Spionage werden leicht mal von Mega-Wetten, Flammenwerfern und Mini-U-Booten übertrumpft. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Getty Images, Drew Angerer

 

Folge NGIN Mobility auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain