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News der Nacht: Virgin Galactic findet Hintertür an die Börse

Der börsennotierte Investor Social Capital Hedosophia steigt bei Bransons Weltraum-Tourismus ein. Außerdem: VC-Fund Maniv Mobility findet ein Dutzend neue Investoren und Uber startet eine Comfort-Funktion mit schweigsamen Fahrern.

 

Die Top-Themen:

Virgin Galactic wird durch einen Deal mit der in New York gelisteten Investmentfirma Social Capital Hedosophia das weltweit erste öffentlich gehandelte Unternehmen für Weltraum-Tourismus. Social Capital wird künftig am Unternehmen 49 Prozent Anteile halten und dafür 800 Millionen Dollar einbringen. Ein teurer und umfangreicher IPO wird so umgangen. Bisherige Anteilseigner von Virgin Galactic erhalten rund eine Milliarde Dollar in Anteilen und bis zu 300 Millionen Dollar in bar.

Noch in diesem Jahr soll der erste Superreiche ins All fliegen. Bisher haben rund 600 Menschen eine Anzahlung von 250.000 Dollar für ihren 90-minütigen Weltraumflug hinterlegt. [Mehr bei engadget und Bloomberg]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Maniv Mobility hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde mit zwölf Investoren in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Dollar verkündet. Unter anderem stecken Deutsche Bahn Digital Ventures, BMW und Shell Geld in den israelischen VC-Fonds für Mobilitäts-Startups. [Mehr bei TechCrunch]

Bosch hat eine Software vorgestellt, die in der Cloud das Management von E-Batterien in Autos ermöglicht, um so deren Lebensdauer zu verlängern. Der Verschleiß der Batterien könnte so um rund 20 Prozent reduziert werden. [Mehr bei Bloomberg]

Tesla-Chef Elon Musk hat klargestellt, dass es bei Model S und Model X nicht die branchenüblichen Modellpflegen geben wird. Statt solcher Neuauflagen nach einigen wenigen Jahren auf dem Markt würden immer wieder kleinere Änderungen in der laufenden Produktion vorgenommen. [Mehr bei TechCrunch]

Uber will eine „Comfort“-Option einführen, bei der Kunden auf jeden Fall in neueren Fahrzeugen mit mehr Beinfreiheit sitzen und Wünsche bezüglich der Temperatur im Auto und dem Verhalten der Fahrer angeben können. Möglich sind beispielsweise gesprächige Fahrer oder der Wunsch nach Stille während der Fahrt.
Außerdem hat sich das Unternehmen zufrieden gezeigt mit einem Pilotprojekt in Denver, bei dem Kunden in der App direkt Tickets für den Öffentlichen Personennahverkehr buchen konnten. Rund 1.200 Tickets seien so in den ersten vier Wochen verkauft worden – für das Unternehmen ein Schritt dahin, die einzige Mobilitätsapp ihrer Kunden zu werden. [Mehr bei The Verge und The Verge II]

BMW hat bei seinem Projekt Vollzug gemeldet, innerhalb von zwei Jahren 100 E-Ladestationen in der Nähe von US-Nationalparks aufzubauen. Dafür hatte das Unternehmen mit der nationalen Parkaufsicht zusammengearbeitet.
Außerdem hat das Unternehmen für März 2020 eine E-Version des Mini Cooper vorgestellt, bei dem der Preis für die Grundausstattung mit rund 36.400 Dollar nahe an der einst von Elon Musk ausgerufenen magischen Grenze von 35.000 Dollar liegt. [Mehr bei TechCrunch und Bloomberg]

Bird, Lime und Co. erleben mit ihren E-Tretrollern gerade in Washington, vor welche Herausforderungen extreme Wetterbedingungen sie stellt. Springfluten mit Stromausfällen und großen Verkehrsbehinderungen hatten es am Montagabend nötig gemacht, dass die Mitarbeiter der Scooter-Startups in Teilen der US-Hauptstadt umhertreibende Fahrzeuge einsammeln. [Mehr bei The Verge]

Foto: Mark Greenberg/Virgin Galactic/Getty Images

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