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News der Nacht: Volvo investiert in Inspektionsstartup UVEye

Die Schweden stecken zudem Geld in ein weiteres israelisches Startup. Außerdem: Onward will Ridehailing für Patienten bieten und Uber bietet eine Flatrate.

 

Die Top-Themen:

Volvos Cars Tech Fund hat die ersten beiden Investments außerhalb Europas und der USA verkündet. Die Investmenttochter des schwedischen Herstellers wird sich an zwei israelischen Unternehmen beteiligen: UVEye hat ein System entwickelt, das Fahrzeuge auf Schäden, kleinere Dellen und Kratzer hin untersucht. Volvo hofft noch in diesem Jahr einen Piloten im eigenen Haus starten zu können. Das Unternehmen hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 31 Millionen Dollar verkündet, an der auch Toyota beteiligt war.

MDGo hingegen führt Real-Time-Daten von Unfällen zusammen und versucht so, mögliche Verletzungen vorherzusagen, damit Rettungskräfte zielgerichteter arbeiten können. [Mehr bei cnet Roadshow, ein Unternehmensporträt von UVEye hat TechCrunch]

Bei uns auf der Seite erklären wir die Hintergründe des erfolgreichen Deals von Sennder aus Berlin. Das Logistikunternehmen hat ein Investment in Höhe von 70 Millionen Dollar verkündet, nachdem schon im April eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen Dollar bekanntgegeben wurde. Mit dem Geld soll international expandiert werden, bevor Uber Freight in den Markt eintritt. [Mehr bei NGIN Mobility, weiterer Bericht auch bei TechCrunch]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Onward hat eine Seed-Runde von 1,5 Millionen Dollar verkündet, um damit einen Ridehailing-Dienst aufzubauen, der speziell auf die Bedürfnisse von Patienten ausgerichtet ist, die zu ihren Arztterminen müssen. Fahrer werden nicht nach Kunde, sondern pro Stunde bezahlt. Passagiere müssen für die erste Stunde 35 Dollar bezahlen, bevor dann eine minütliche Abrechnung beginnt. Dafür dürfen sie beispielsweise auch bevorzugte Fahrer nennen. [Mehr bei TechCrunch]

Uber versucht mit neuen Flatrates, drei seiner Angebote zu bündeln. Das Unternehmen testet verschiedene Pakete, in denen Rabatte für Uber-Fahrten, kostenlose Lieferungen mit Uber Eats und die Gratisleihe von Jump E-Rollern und Bikes getestet werden. Getestet wird in Chicago und San Francisco, ein solches Angebot kostet 24,99 Dollar monatlich. [Mehr bei engadget]

VWs Ankündigung, das Werk in Zwickau komplett auf die Produktion von E-Autos umzustellen, schafft es auch auf die US-Seiten. Electrek ist in einem Artikel vorsichtig optimistisch, dass es die Wolfsburger dieses Mal mit ihrer E-Initiative ernst meinen, bisher sei das Unternehmen eher „all talk and no show“ gewesen, quasi „stark beim Ankündigen, schwach beim Umsetzen“. [Mehr bei Electrek]

Foto: UV-Eyes Co-Gründer und COO Ohad Hever (links) und sein Bruder, CEO Amir Hever (rechts); PR

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