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Gründer erfinden eine Powerbank auf Rädern fürs Elektroauto

Das Trauma des Elektroautofahrers ist, mit einer leeren Batterie liegen zu bleiben. Ein französisches Startup arbeitet an einer Lösung – eine Art „Battery as a Service“.

Das französische Startup EP Tender präsentierte jetzt in Berlin seinen einachsigen Batterie-Anhänger, der Elektroauto-Fahrern die Angst vor der langen Reise nehmen soll. Der Energiespeicher der Prototypen leistet 36,3 Kilowattstunden (kWh). Für die Serienversion sind 60 kWh geplant, die die Reichweite eines Elektroautos um 300 Kilometer erweitern sollen. Derzeit gibt es nur sieben Prototypen. 

Das von der Europäischen Kommission geförderte Startup hat für die Zukunft ein Verleihsystem geplant, das an Stadträndern und an Hauptverkehrsstraßen in Frankreich entstehen soll. 

Speicher für erneuerbare Energien geplant

Nutzer sollen die Anhänger mieten können. Abgerechnet würde entweder die Mietdauer oder die Menge der „gezapften“ Energie, heißt es vom Startup. Die Vision der Gründer ist ein Smart-Grid-System, bei dem die Batterieanhänger zusätzlich als Energiespeicher für Haushalte dienen sollen. So könnte etwa Ökostrom aus privaten Photovoltaikanlagen gespeichert werden. 

Ursprünglich hatte das Startup übrigens eine ganz andere Idee: Wie auf einem Video anlässlich des Genfer Autosalons von 2016 zu sehen ist, verbarg sich ein Stromgenerator mit Verbrennungsmotor unter der Haube des Anängers. Dieses Modell macht Elektroautos zu Hybriden.

Beim Batterieanhänger dürfte es sich um eine Übergangstechnologie handeln, die an Bedeutung verliert, wenn das Ladesäulennetz ausgebaut wird.  

EU lockt Gründer an ihre milliardenschweren Fördertöpfe

Das Geld liegt praktisch auf der Straße. Gründer müssen sich nur danach bücken – vorausgesetzt sie haben eine innovative Idee. Europa unterstützt Startups.

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Bild: EP Tender

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