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Raumfahrt-Startup PTScientists findet neuen Investor im Insolvenzverfahren

Eine Firma der Raumfahrtbranche rettet 60 Arbeitsplätze und die laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte. PTScientist plant weiterhin, auf den Mond zu fliegen.

Das Berliner Raumfahrt-Startup PTScientists hatte Anfang Juli einen Insolvenzantrag gestellt, weil sich die Suche nach Investoren- und Fördergeldern verzögert hatte. Insolvenzverwalter Sascha Feies hatte in den vergangenen Wochen mit zahlreichen potenziellen Investoren gesprochen. Nun wurde das Startup erfolgreich an ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche verkauft. Über den Kaufpreis und den Namen des Käufers wurde Stillschweigen vereinbart. Im Handelsregister ist noch kein Eintrag vorhanden.

Forschungsprojekte werden fortgesetzt

Die jetzt erzielte Lösung solle nicht nur die Arbeitsplätze der rund 60 Arbeitnehmer sichern, sondern auch dafür sorgen, dass die Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Raumfahrtunternehmens der ersten geplanten europäischen Mondlandemission ohne Verzögerungen fortgesetzt werden können, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

PTScientists aus Berlin entwickelt Raumfahrzeuge und Mond-Rover für zukünftige Mondlandemissionen. Das Unternehmen kooperiert mit einer Reihe von Industriepartnern sowie Raumfahrtorganisationen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA. PTScientists unterhält Standorte in Berlin, Salzburg und Houston (USA).

Welche Konsequenzen der Bund aus der PTScientists-Insolvenz zieht

Der europäischen Raumfahrt-Szene mangelt es an Wagniskapital. Davon betroffen ist auch ein angesehenes deutsches Startup, das Insolvenz anmelden musste.

Bild: PTScientists

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