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SpaceX verliert milliardenschweren Spionage-Satelliten

Elon Musks SpaceX muss einen milliardenschweren Spionage-Satelliten abschreiben. Das Gerät des Rüstungskonzerns Northrop Grumman verglühte in der Atmosphäre.

Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, SpaceX, hat nach Berichten des Wall Street Journals und der Nachrichtenagentur Bloomberg einen Spionage-Satelliten im Wert von mehreren Milliarden Dollar verloren. Den Meldungen zufolge haben namentlich nicht genannte US-Offizielle einen Totalverlust bestätigt.

Keine Hinweise auf Sabotage

Der Satellit gehörte dem US-Rüstungskonzern Northrop Grumman und habe sich nicht wie vorgesehen von der zweiten Stufe der Falcon-9-Rakete lösen können. Daraufhin sei er zerbrochen und zusammen mit der zweiten Raketenstufe in der Atmosphäre verglüht. Trümmer seien ins Meer gestürzt. Hinweise auf Sabotage gebe es nicht. Die erste Stufe der Rakete soll laut Bloomberg hingegen sicher wieder gelandet sein. „Nach den Daten, die wir bisher ausgewertet haben, hat Falcon 9 in der Nacht am Sontag korrekt funktioniert“, sagte ein Sprecher von SpaceX. „Aufgrund der Sicherheitsvorgaben können wir das Geschehen nicht weiter kommentieren.“

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SpaceX hatte in den vergangenen Monaten mehrere erfolgreiche Starts mit den wiederverwertbaren Falcon-9-Modellen vermelden können. Im Mai 2017 war erstmals ein Spionage-Satellit für das US-Militär ins Weltall transportiert worden. Für 2018 sind 30 Missionen geplant, im vergangenen Jahr schaffte es SpaceX auf 18 Transportflüge.

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Bild: Getty /George Rose

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