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Taxi-Verband klagt wieder gegen Uber

In sechs deutschen Städten vermittelt Uber Fahrten von Drittanbietern. Dazu fehlt dem US-Startup die Lizenz, finden Deutschlands Taxifahrer – und klagen.

In den vergangenen Wochen war es ruhiger geworden beim Streit zwischen Uber und Deutschlands Taxifahrern. Jetzt hat ein Verband, die „Taxi Deutschland Servicegesellschaft“, erneut gegen das US-Startup geklagt.

Der Grund: Uber vermittelt nach Ansicht des Taxi-Verbandes nicht nur Fahrten, sondern legt auch Preise fest und kassiert das Geld. Dafür brauche Uber eine Lizenz als Beförderungsunternehmen, sagt der Verband – die hat das Startup aber in Deutschland nicht. Hierzulande ist Uber in sechs Großstädten aktiv und vermittelt den Nutzern dort per App Fahrer von Drittunternehmen, etwa dem Berliner Chauffeur-Service Safedriver. Mit freiberuflichen Fahrern darf Uber in Deutschland nicht zusammenarbeiten.

Gegenüber der Presseagentur dpa sagte ein Uber-Sprecher, die Vorwürfe des Taxi-Verbandes seien falsch. Man brauche eine solche Lizenz nicht, das sei auch gerichtlich bestätigt. Ein Urteil zur aktuellen Klage wird Ende des Jahres erwartet. 

Verkehrsminister Andreas Scheuer schlug Anfang des Jahres vor, die Marktbeschränkungen für Uber und andere Dienstleister zu lockern. Dagegen demonstrierten Hunderte Taxifahrer. Indes erweiterte Uber sein Konzept mit anderen Angeboten, etwa E-Bike-Sharing.

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Bild: Getty Images / Sean Gallup / Staff

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