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Tesla-Probleme: Jetzt übernimmt Elon Musk persönlich

Um die Model 3-Produktion zu beaufsichtigen, will Musk sogar in der Fabrik schlafen. Außerdem: Apple will auf Intel verzichten, Telegram erhält Milliarden und Alibaba kauft Ele.me.

Guten Morgen! Auch während des langen Osterwochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Startupszene weiter.

Die Top-Themen:

Nachdem sich die Probleme beim Elektroauto-Hersteller Tesla häufen, übernimmt Elon Musk persönlich die Aufsicht über die Produktion des Mittelklassewagens Model 3 und will sogar in der Fabrik übernachten. Weitere schlechte Nachrichten bestimmten zudem die vergangenen Tage: So musste Tesla weltweit 123.000 Fahrzeuge wegen Problemen an der Servolenkung in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen ist der Typ Model S, der vor April 2016 produziert wurde. Die Aktie gab als Reaktion deutlich nach. Zusätzlich belastet ein tödlicher Autounfall das Unternehmen. Hier gab Tesla während des langen Wochenendes weitere Details bekannt. Demnach hatte der Fahrer den Autopilot eingeschaltet. Warnungen des Fahrzeugs ignorierte der Fahrer aber wohl. Obwohl sich die Probleme für Tesla häufen, hatte Elon Musk am Sonntag noch Muße für einen Aprilscherz auf Twitter, wo er über eine Tesla-Pleite witzelte. [Mehr bei The Information, Mashable, Bloomberg, Tesla und Twitter]

Auf Gründerszene: Heute geht der Musik-Streaming-Dienst Spotify an die Börse. Die Zahlen waren zuletzt eher durchwachsen, doch ein Investor der ersten Stunde ist trotzdem optimistisch: Fredrik Cassel, Partner beim schwedischen VC Creandum. Der Risikokapitalgeber ist seit der Series A vor zehn Jahren in Spotify investiert. Wir haben Cassel gefragt, warum er auch zum IPO immer noch an die Musikplattform glaubt. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier sind weitere Schlagzeilen aus der Nacht und den vergangenen Tagen:

Apple will laut einem Medienbericht ab 2020 eigene Chips anstatt wie bisher Intel-Prozessoren verbauen. [Mehr bei Bloomberg]

SpaceX hat grünes Licht von der US-Aufsichtsbehörde FCC, um ein Netzwerk tausender Satelliten im All aufzubauen, die die gesamte Welt mit Breitband versorgen. Außerdem entsandte das Unternehmen am Freitag eine Rakete mit zehn Satelliten der Firma Iridium Communications ins All. Am Montag folgte eine Mission, die Nachschub zur Internationalen Raumstation brachte. [Mehr bei Bloomberg, Techcrunch und Techcrunch]

Der WhatsApp-Konkurrent Telegram, hinter dem der VKontakte-Gründer Pavel Durov steht, und der seine eigene Kryptowährung kreieren will, hat bei Investoren 1,7 Milliarden  US-Dollar eingesammelt. [Mehr bei Bloomberg und Handelsblatt]

Der E-Commerce-Gigant Alibaba übernimmt den chinesischen Essenlieferanten Ele.me für 9,5 Milliarden US-Dollar. [Mehr bei CNBC]

Facebooks Ruf leidet weiter, nachdem interne Kommunikation an die Medien weitergegeben wurde. „Vielleicht kostet es jemanden sein Leben, wenn er Mobbing ausgesetzt ist“, hieß es in einem Memo. „Vielleicht stirbt jemand bei einem Terroranschlag, der über unsere Dienste geplant wurde.“ [Mehr bei Buzzfeed und Focus]

Uber stellt Rush, seinen On-Demand-Paketlieferdienst für Händler, in New York, San Francisco und Chicago ab Ende Juni 2018 ein. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Auden AG sollte an der Börse schnell 100 Millionen Euro wert sein – und für Mittelständler und Family Offices in vielversprechende Startups investieren. Doch der Plan scheiterte, die Marktkapitalisierung schrumpfte dramatisch und jetzt soll das Unternehmen bald auch nicht mehr börsennotiert sein. Was ist geschehen? [Mehr bei Gründerszene

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Amy E. Price/Getty Images for SXSW

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