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 „In zwei Wochen werden die Straßen in Deutschland anders aussehen“

E-Tretroller sollen erst der Anfang sein: Tier Mobility sieht sich als Mobilitätsplattform, die sich auch Herstellern nachhaltiger Fahrzeuge öffnen will.

Nur auf elektrische Tretroller setzen? Das Berliner Mobilitäts-Startup Tier, das in mehr als europäischen 20 Städten elektrische Tretroller vermietet, hat mehr vor: „Unsere Vision ist, jedes nachhaltige Fahrzeug mit unserer App zu verbinden“, sagte Mitgründer und CEO Lawrence Leuschner auf der Bühne der Digitalkonferenz Heureka in Berlin, die von Gründerszene veranstaltet wird.

Leuschner sieht sein Startup als Mobilitätsplattform, die auch von Herstellern anderer Fahrzeuge genutzt werden kann. „Das ist für Anbieter interessant, die keine eigene Infrastruktur haben“, sagte der Gründer. Allerdings sei die Voraussetzung, dass es sich um nachhaltige Fahrzeuge handelt – also vor allem solche mit Elektroantrieb.

Tier gehört nach eigener Darstellung zu den schnellstwachsenden Mobilitätsunternehmen. „Drivenow brauchte vier Jahre, Uber zwei Jahre und wir 245 Tage bis zum zweimillionsten Kunden“, so Leuschner.

Und im Hinblick auf das bevorstehende Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeugeverordnung, die einen Rechtsrahmen für das Fahren von E-Scootern in Deutschland schafft, sagte er: „In zwei Wochen werden die Straßen in Deutschland anders aussehen.“

Berliner Senat erwartet mehrere Tausend Elektro-Tretroller in der Stadt

Eine Universal-App und ein Mobilitätshub für Roller, Auto, Bus und Bahn sowie eine Scooter-Ladestation: Die Mobilitätswende kommt ein Stück weiter, doch der nächste Ärger droht.

Bild: Chris Marxen / Headshots-Berlin.de

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