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Berliner Kick-Scooter-Startup startet in Wien

Mit 250 Fahrzeugen will das Unternehmen jetzt in Wien loslegen. Hinter Tier Mobility stecken bekannte Szenegrößen, darunter Rebuy-Gründer Lawrence Leuschner.

Dass in Berlin zwei neue Scooter-Startups in den Startlöchern stehen, haben wir bereits vor einiger Zeit berichtet. Jetzt schickt eines davon, Tier Mobility, die ersten Fahrzeuge auf die Straße. Allerdings nicht in der deutschen Hauptstadt, sondern in Wien. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Ab diesem Wochenende können Wiener über die gleichnamige App Tretroller mit elektrischen Antrieb mieten.

Hinter Tier Mobility stehen der Rebuy-Gründer Lawrence Leuschner und Julian Blessin, der für BCG Digital Ventures bereits das Roller-Sharing-Startup Coup aufgebaut hat. Außerdem ist der ehemalige CTO von Lieferando (Takeaway), Mathias Laug, mit dabei. Die Berliner Wagniskapitalgeber Point Nine Capital und Speedinvest aus Wien haben zwei Millionen in das Unternehmen gesteckt.

„Wien bietet sich für uns als erste Stadt optimal an: nicht nur wegen unserem österreichischen Investor, sondern vor allem weil in der Stadt alternative urbane Mobilität bereits stark gefördert wird“, lässt sich Mitgründer Julian Blessin zitieren. In Deutschland sind elektrische Kleinstfahrzeuge, wie E-Skateboards, Scooter und Hoverboards im Fachjargon genannt werden, nach wie vor verboten.

Tier Mobility will nach eigenen Angaben 250 Fahrzeugen in Wien verteilen, vor allem im inneren Stadtgebiet. Später sollen es mehr werden. Die Entwicklung der Menge sowie die Aufstellung der Scooter werde sich dabei eng am Bedarf der Nutzer orientieren, heißt es. Ausgeliehen werden können die Fahrzeuge zwischen 7 und 22 Uhr.

Die erste Fahrt sei gratis, danach fielen pro Fahrt ein Euro Startgebühr sowie 15 Cent pro Minute an. Den Service für die Wartung und Verteilung der Scooter werde ein Wiener Unternehmen übernehmen, heißt es.

Sind E-Scooter die neuen Leihräder?

Das Leihrad-Startup Byke stellt sich neu auf – mit elektrischen Scootern. Die Gründerin hat mit uns über die Pläne in Europa und den USA gesprochen.

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Bild: Tier Mobility

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