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Forscher optimieren die Effizienz von Brennstoffzellen

Das Edelmetall Platin gehört zu den Kostentreibern der Brennstoffzellentechnik. Ein Forscherteam aus München hat nun eine wichtige Entdeckung gemacht.

Brennstoffzellen benötigen Platin als Katalysator, um Wasserstoff in elektrische Energie umzuwandeln. Einem interdisziplinären Forscher-Team der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, den Platinbedarf von Brennstoffzellen zu halbieren. Das Edelmetall ist mit Preisen zwischen 15 und 21 Euro pro Gramm einer der Kostentreiber dieser Technologie. Zum Vergleich: Gold kostet je nach Reinheit 24 bis 36 Euro pro Gramm.

„Es zeigte sich, dass es bestimmte optimale Platin-Haufengrößen geben könnte“, erläutert Chemieprofessor Roland Fischer die von Batyr Garlyyev, Kathrin Kratzl und Marlon Rueck erarbeiteten Forschungsergebnisse (Link zur Studie). Ideal seien danach etwa einen Nanometer große Partikel, die rund 40 Platinatome enthalten.

„Platinkatalysatoren dieser Größe haben ein kleines Volumen, aber eine große Zahl an stark aktiven Stellen, was zu einer hohen Massenaktivität führt“, sagte der Physik-Professor Aliaksandr Bandarenka. „Unser Katalysator ist doppelt so gut wie der beste handelsübliche Katalysator“, ergänzte Professor Alessio Gagliardi, der Nanosysteme erforscht.

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Bild: TUM / Astrid Eckert

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