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Uber ändert sein Geschäftsmodell in Deutschland

Der US-Konzern gehe seinen Pflichten als Taxifirma nicht nach, urteilte das Landgericht Frankfurt. Uber musste seinen Dienst einstellen – und das eigene Konzept überarbeiten.

Für Uber war es ein herber Rückschlag. Nachdem das Landgericht Frankfurt 2015 Fahrten von Privatpersonen untersagt hat, dürfen auch Mietwagenfirmen nur noch bedingt Kunden chauffieren. Der Grund dafür ist, dass Uber selbst als Dienstleister auftrete und damit ein Taxi- und kein Tech-Unternehmen sei, urteilte das Gericht in der vergangenen Woche

Uber reagiert darauf mit einem geänderten Geschäftsmodell. Anstatt mehrerer Autoverleiher wolle der US-Konzern nur noch mit einem Partner pro Stadt zusammenarbeiten, so Deutschlandchef Christoph Weigler zur dpa. Die Uber-Kunden sollen vor jeder Fahrt darüber informiert werden, welche Mietwagenfirma ihren Auftrag annimmt. Obendrein lege nicht mehr Uber den Preis fest und schlage Aufträge vor, sondern die Partner.

Ein weiterer Kritikpunkt des Landgerichts war, dass Uber als Taxifirma seine Fahrer nach jeder abgeschlossenen Fahrt zurück zum Betriebssitz schicken müsse. Die App solle nun überwachen, ob die Kuriere auf dem Rückweg sind. Umgehen sie die Rückkehrpflicht, wolle Uber die Fahrer blockieren, so Weigler.

Bild: Uber

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