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Was wir über den Tesla-Truck schon wissen

Heute Abend will Tesla seinen elektrischen Lkw vorstellen. Auch wenn bislang nur ein Teaser zu sehen waren, gibt es einige Infos zum ersten Nutzfahrzeug der Firma.

Erste bewegte Bilder des Elektro-Lkw von Tesla zeigen das Fahrzeug komplett in Schatten gehüllt. Ein Reddit-Nutzer hat das Fahrzeug allerdings ablichten können — unverhüllt auf einem Tieflader geparkt, wie TechCrunch Anfang Oktober berichtete. Abgesehen von der windschnittigeren Front ist der Tesla-Truck demnach eine klassische Sattelzugmaschine.

Über die Spezifikationen des Lkw wurde bereits viel spekuliert. Aktuelle Informationen deuten auf ein Fahrzeug für die Mittelstrecke hin: Zwischen 320 und 480 Kilometer könnten die Trucks demnach mit einer Akkuladung zurücklegen. Dafür wäre bereits eine große Batteriekapazität notwendig, schreibt TechCrunch. Lange Ladezeiten statt schneller Tankstopps würden den Einsatz im Vergleich mit Verbrennungsmotorfahrzeugen anders gestalten. Die Vorteile wären allerdings niedrige Wartungs- und Betriebskosten.

Funktionen noch unbekannt

Vor allem autonomes Fahren ist ein Thema, bei dem der Lkw gegenüber bisherigen Trucks punkten könnte: Während Tesla seinen Autopiloten in den Sportwagen gesteckt hat und dessen Einsatz nur unter der Beobachtung des Fahrers erlaubt, wäre eine Kolonne von Lkws, bei der nur der vorderste von einem Menschen gesteuert wird, schon sehr bald möglich.

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Welche Funktionen und Extras Tesla für seinen Truck geplant hat, wird sich auf der heutigen Präsentation zeigen. Die Veranstaltung wird live im Netz gestreamt, läuft hierzulande allerdings um fünf Uhr morgens. Klar ist, dass die Ausweitung des Fahrzeugportfolios für Tesla neue Herausforderungen bringen wird. Elon Musk hatte angekündigt, einen funktionsfähigen Prototyp vorzustellen, der innerhalb von zwei Jahren in Serienreife gehen soll. Wenn die Probleme bei der Massenproduktion des Model 3 ein Indikator sind, dürfte das kein einfaches Ziel für das Unternehmen sein.

Bild: Twitter / Johana Bhuiyan

 

Dieser Artikel erschien zuerst bei Wired.de 

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