Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

Wunder Mobility stockt Runde um weitere 27 Millionen auf

Zwei US-Investoren pumpen erneut Geld in das Hamburger Startup, um ein neues Produkt zu launchen und die internationale Expansion voranzutreiben.

Das Hamburger Startup Wunder Mobility erweitert seine Series-B-Finanzierung und sammelt von seinen Bestandsinvestoren weitere 27 Millionen Euro ein. Damit schließt es seine Series-B-Runde mit insgesamt rund 54 Millionen Euro ab. Zuletzt hatte Wunder im September 2018 Geld bekommen, angeführt von den beiden US-VCs Blumberg Capital und KCK. Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen unter anderem ein neues Produkt auf den Markt bringen und die internationale Expansion vorantreiben.

Wunder hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr bereits zwei Produkte auf den Markt gebracht: zum einen Wunder City, das derzeit in Hamburg die digitale Dokumentation, Analyse und Planung neuer Mobilitäts-Dienstleistungen im städtischen Raum verfolgt. Zum anderen Wunder Park. Hiermit will Wunder Unternehmen und Städten dabei helfen, ihre Parkraumnutzung zu optimieren. Mit der Finanzierung soll als nächstes Wunder Rent gelauncht werden. So versucht die Firma sich als Autovermieter zu etablieren. Ziel sei es, das Vermietungsgeschäft zu digitalisieren und besser auszulasten, heißt es. Mietwagenkunden sollen dann mittels App ein Fahrzeug buchen, bezahlen und starten können, so Wunder Mobility.

Außerdem werde der Markteintritt in den USA durch die Eröffnung eines neuen Standorts in Los Angeles eingeleitet. „Unser Erfolg in Europa und vielen anderen Ländern weltweit bestärkt uns darin, den größten globalen Markt für Softwarelösungen, die USA, mit der Eröffnung eines Standortes in Kalifornien direkt anzugreifen”, sagt Sam Baker, Mitgründer und COO von Wunder Mobility, das derzeit weltweit rund 150 Mitarbeiter zählt.

Wunder Mobility will das Betriebssystem der Mobilität werden

Verursachen neue Mobilitätsangebote mehr oder weniger Verkehr? Schwächen Sharing und Pooling den öffentlichen Nahverkehr? Ein Hamburger Startup glaubt, Antworten gefunden zu haben.

Wunder war 2014 als Carpooling-Service gestartet, zog sich jedoch 2016 wegen rechtlicher Probleme aus dem deutschen Markt zurück. Das Startup wich mit seinem Produkt zunächst nach Osteuropa aus, um dort Ridesharing im Wettbewerb gegen Uber zu betreiben. Nach der Akquise des Flottenmanagements von Fleetbird konzentrierte sich Wunder auf White-Label-Lösungen für den deutschen Markt.

Bild: Wunder Mobility

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