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US-Verbot könnte chinesischen Tech-Giganten ZTE in Ruin treiben

Der Smartphone-Hersteller hält angeblich Krisengespräche mit Google. Außerdem: Apple plant Premium-Abo, Tesla will 24/7 produzieren und Buick stellt neues Elektroauto vor.

Guten Morgen! Während Ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Startupszene weiter.

Die Top-Themen:

Der chinesische Netzausrüster und Smartphone-Hersteller ZTE hält Krisengespräche mit Google, nachdem die US-Regierung ein Exempel an der Firma statuiert. ZTE hatte gegen Sanktionsauflagen gegenüber Ländern wie dem Iran und Nordkorea verstoßen. Als Strafe darf ZTE in den kommenden sieben Jahren keine amerikanische Technologie mehr einkaufen. Dies könnte für den chinesischen Tech-Giganten existenzbedrohend sein, nachdem nicht nur etliche Komponenten der chinesischen Produkte aus den USA stammen. Die Liste der verbotenen Posten könnte möglicherweise auch Google-Lizenzen enthalten, einen Kernbestandteil der Android-Handys des Unternehmens. Die Nachricht könnte auch den amerikanisch-chinesischen Handelsstreit nochmals intensivieren. [Mehr bei Bloomberg, Bloomberg, Techcrunch und Welt]

Auf Gründerszene lest Ihr heute, warum das Berliner Inneneinrichtungsstartup 99chairs strategische Insolvenz angemeldet hat. Die Gründer wollen ihr Startup in Eigenverwaltung sanieren. Vom Gericht wird ihnen ein Sachverwalter zur Seite gestellt, der bei der Restrukturierung berät. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Apple plant, die kürzlich erworbene Magazin-App Texture in Apple News zu integrieren und ein eigenes Premium-Abo anzubieten. Damit will der iPhone-Hersteller mehr Einnahmen aus Online-Inhalten und -Diensten generieren. [Mehr bei Bloomberg]

Laut einer internen E-Mail, die an Medien weitergeleitet wurde, ist Tesla dabei, die Modell 3-Produktion zu beschleunigen. Das Unternehmen hat diese Woche die Produktionslinie der Limousine zwar kurzzeitig stillgelegt. Laut der E-Mail soll die Arbeit aber bald wieder anlaufen und eine dritte Schicht hinzugefügt werden, die eine Produktion rund um die Uhr erlaubt. Tesla will bis Juni 6.000 Modell 3-Fahrzeuge pro Woche produzieren. [Mehr bei Techcrunch]

Buick hat in China ein neues Elektroauto vorgestellt. China ist der größte Markt der amerikanischen Automarke, die zu General Motors gehört. [Mehr bei CNBC]

Die in San Francisco ansässige Kryptowährungsbörse Kraken stellt ihre Dienste in Japan ein. Grund sind steigende Kosten für die Geschäftsabwicklung. Japan ist eigentlich einer der größten Märkte für den Handel von Kryptowährungen. [Mehr bei CNBC]

Russlands Internet-Watchdog geht massiv gegen die verbotene Telegramm-Messaging-App vor und hat in einem neuen Präzedenzfall für die russische Online-Zensur geschätzte 16 Millionen IP-Adressen blockiert. [Mehr bei The Guardian]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Volocopter wollen kein Lufttaxi für Superreiche sein, sondern in der Zukunft Nahverkehrsmittel für Megacities – wie heute Bus und Bahn. Doch wie kann das Konzept funktionieren und wo wollen die Lufttaxis landen? [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: Paco Freire/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

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