Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: Porsche deutet höhere Verkaufszahlen für sein E-Modell Taycan an

Es ist nicht das erste Mal, dass die Zuffenhausener mit ihrem Optimismus bis in die USA durchdringen. Außerdem: Uber und Cruise stellen Software als Open Source zur Verfügung und auf Autoversicherer warten schwere Zeiten.

 

Die Top-Themen

Porsche kündigt an, dass die angepeilten Verkaufszahlen des E-Modells Taycan möglicherweise zu konservativ gewesen seien. Produktionsvorstand Albrecht Reimold kündigte in einem internen Q&A an, dass die Nachfrage für einen höheren Verkauf als die 20.000 im ersten Jahr geplanten Einheiten spreche. TechCrunch arbeitet heraus, dass auch Nordamerika-Chef und CEO Klaus Zellmer bereits höhere Verkäufe angekündigt habe und viele Interessenten von Tesla kämen. Die Markteinführung ist für Ende 2019 vorgesehen. [Mehr bei TechCrunch]

Auf unserer Seite fragen wir uns, warum beispielsweise die Berliner BVG und viele Mobilitäts-Startups kein Problem damit haben, in der Sharing Economy Kunden zu teilen – gleichzeitig aber die Autoindustrie auf diesem Gebiet mit Abwesenheit glänzt. [Mehr dazu bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Nauto übernimmt das Team vom kürzlich eingestellten Konkurrenten Newton Technologies. Das Unternehmen hatte sich auf die Sicherheit selbstfahrender Autos konzentriert, ein Problem, das auch Nauto mit Nauto Prevent lösen möchte. [Mehr bei TechCrunch]

Uber und Cruise von GM stellen die Visualisierungs-Software ihrer selbstfahrenden Fahrzeuge Open Source ins Netz. Dadurch könnten leichter Zusatzapps für die jeweiligen Plattformen entstehen. [Mehr bei The Verge]

Citroën hat für den Autosalon in Genf sein Elektrokonzept AMI One angekündigt. Der Zweisitzer mit einer niedrigen Höchstgeschwindigkeit von rund 40 Kilometern pro Stunde soll in manchen Ländern ohne Führerschein gefahren werden können und zu einem ungewöhnlich niedrigen Einstiegspreis erhältlich sein. [Mehr bei The Verge]

Autoversicherer stellen sich auf eine Zukunft ohne menschlichen Faktor ein: Selbstfahrende Fahrzeuge könnten rund 90 Prozent aller Unfälle vermeiden, heißt es in einem Branchenreport. Die Branche braucht deshalb neue Produkte. [Mehr bei Bloomberg]

Flughäfen und Bahnhöfe sind nicht nur in Deutschland ein Problem. Auch in den USA geraten große Bauprojekte immer häufiger ins Straucheln. Drei mögliche Gründe: Skepsis in Finanzfragen ist in den Vereinigten Staaten verpönt, häufig fehlt es an eindeutiger Führung und die Erwartungen des Umfelds sind schlicht zu hoch. [Mehr bei TechCrunch]

Lego zählt üblicherweise nicht zu den bei uns erwähnten Unternehmen, aber ein besonderes Lego-Bulli-Modell begeistert gerade die US-Mobility-Medien. Sechs Wochen und rund 400.000 Steine haben die beiden Erbauer für das aktuell in München zu sehende Modell gebraucht. [Mehr bei AutoBlog]

Foto: Porsche PR mit einer Skizze damals noch Model e genannten Taycan aus 2015

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