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News der Nacht: Spannung vor dem Börsengang von Uber

Viele Anleger sind angesichts von anhaltenden Verlusten bei Uber und dem schwachen Kursverlauf von Lyft vorsichtig. Außerdem: Blue Origin hat seine Mondkapsel präsentiert und erste Patente von Dysons E-Auto sind aufgetaucht.

 

Die Top-Themen:

Uber erlebt heute den größten Börsengang in den USA seit Facebook vor sieben Jahren. Seit Wochen sind die Medien voll mit vorbereitenden Artikeln, zuletzt hatten aber anhaltende Verluste, Demonstrationen von Fahrern für bessere Arbeitsbedingungen und vor allem die enttäuschende Börsenperformance des Konkurrenten Lyft für Vorsicht bei möglichen Investoren gesorgt. Lyft war am 29. März noch gut gestartet und auf rund 88 Dollar gestiegen, lag aber gestern nur noch bei rund 55 Dollar, ein Minus von etwa 38 Prozent.

Uber hat die Aktien zum IPO nun mit 45 Dollar bepreist, eine vorsichtige Positionierung in der zuvor angekündigten Bandbreite von 44 bis 50 Dollar. Selbst zu diesem Kurs käme der Ridesharing-Gigant aber auf eine Marktkapitalisierung von 82,4 Milliarden Dollar und läge damit über dem aktuellen Wert von General Motors und Ford. Der IPO soll dem Unternehmen rund acht Milliarden Dollar frisches Geld bringen. [Mehr bei TechCrunch]

Auch bei uns empfehlen wir weitere Details zu Uber: Kurz vor dem Börsenstart hat das Unternehmen in Berlin rund 1.000 Jump-Elektrofahrräder zum Leihen auf die Straßen gebracht. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Blue Origin hat seine Mond-Pläne vorgestellt. Das von amazon-Chef Jeff Bezos gegründete Unternehmen will bis 2024 auf dem Erdtrabanten landen und will bei der Mission New Shepard noch in diesem Jahr Menschen ins All schicken. [Mehr bei Bloomberg]

Dyson macht Fortschritte in der Entwicklung eines für 2021 angekündigten Elektroautos. Gestern sind Patente und ein internes Memo aufgetaucht, die ein aerodynamisches Design und einen langen Radstand andeuten. [Mehr bei engadget]

VW hat in den ersten 24 Stunden mehr als 10.000 Reservierungen und Anzahlungen von 1.000 Euro für sein E-Modell ID.3 bekommen. Dieser Wert liegt über den Erwartungen, ist aber trotzdem nur ein Zehntel der Vorbestellungen, die für Teslas Model 3 eingegangen waren. [Mehr bei Bloomberg]

Der US-Bundesstaat Washington im Nordwesten des Landes führt eigenhändig eigentlich auslaufende Prämien für E-Autos wieder ein. Damit möchte Gouverneur Jay Inslee – ein Außenseiterkandidat im Präsidentschaftsrennen, der sich komplett dem Kampf gegen die Klimakrise verschrieben hat – dem Bundesstaat ein grüneres Image verpassen. [Mehr bei Automotive News]

Foto: Drew Angerer / Gettyimages - Uber CEO Dara Khosrowshahi

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