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News der Nacht: Uber- und Lyft-Fahrer wollen Mittwoch im Berufsverkehr streiken

Ziel sind bessere Arbeitsbedingungen für die Fahrer weltweit. Außerdem: Cars.com denkt über einen Verkauf nach und der Mietwagen-Anbieter Enterprise führt ein Abo-Modell ein.

 

Die Top-Themen:

Uber und Lyft-Fahrer wollen morgen früh in einigen US-Großstädten mitten im Berufsverkehr zwei Stunden lang streiken. Dazu ruft zumindest der Verband New Yorker Taxifahrer (zu dem auch die App-Fahrer zählen) in der Millionenmetropole auf. Auch in Boston, Philadelphia und Los Angeles sowie in einigen Städten Großbritanniens wollen Fahrer für bessere Arbeitsbedingungen bei den führenden Ridesharing-Anbietern kämpfen. In San Francisco ist sogar ein zwölfstündiger Streik geplant. Weiter Streit gibt es zu der Frage, ob die Fahrer als Angestellte der Unternehmen oder als Freiberufler mit schlechterer sozialer Absicherung durch die Arbeitgeber gelten. Im Fall vom Uber wird mit diesem Streik erneut die große Aufmerksamkeit für das Unternehmen kurz vor dessen Börsengang am Freitag genutzt.

In einem längeren Porträt hatte kürzlich die New York Times das Leben eines 71-Jährigen beschrieben, der seit 2012 auf mehr als 25.000 Uber-Fahrten kommt und trotz dieser 3.600 Fahrten jährlich unter dem US-Durchschnitt verdient. [Mehr bei The Verge und New York Times]

Bei uns hat empfehlen wir heute die Hintergründe zu Gerüchten, dass Volkswagen einen eigenen Miet-Tretroller an den Start bringen möchte. Fazit: Einen konkreten Stand gibt es noch nicht, aber die Wolfsburger hatten im März beim Genfer Autosalon bereits Studien vorgestellt. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Cars.com denkt über einen Verkauf an einen von „mehreren Interessierten“ nach. Das gab die Gebrauchtwagenbörse gestern bekannt, nannte aber weder mögliche Kandidaten noch Kaufpreise. [Mehr bei Automotive News]

Enterprise versucht sich künftig an einem Abo-Modell. Die große US-Mietwagenfirma erlaubt es den Subscribern für 1.499 Dollar monatlich vier Mal, eines aus zwanzig Modellen zu wählen. Testmärkte sind die drei Bundesstaaten Minnesota, Missouri und Nevada. [Mehr bei Autoblog]

Electrify America zieht mit einer App zum eigenen Netz an Ladestationen nach. Von Mitte des Monats an sollen E-Auto-Kunden der VW-Tochter damit einen einfacheren Ladeprozess erleben können. [Mehr bei cnet]

Foto: Getty Images / Smith Collection/Gado / Kontributor

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