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News der Nacht: Ubers Umsatz über 50 Milliarden Dollar – aber hoher Verlust

Das Unternehmen setzt immer noch auf Volumen statt auf schwarze Zahlen. Außerdem: Amazon führt Investitionsrunde bei Rivian an und Uber klagt gegen New York.

 

Die Top-Themen

Uber hat im vergangenen Jahr Fahrten und Auslieferungen für mehr als 50 Milliarden Dollar vermittelt. Das Unternehmen selbst machte laut Zahlen vom Freitag im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 11,3 Milliarden Dollar und schrieb einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar. 2017 hatte dieser Wert mit 2,2 Milliarden Dollar noch höher gelegen. Die Zahl der vermittelten Fahrten stieg um 45 Prozent, deren Gesamtpreis lag aber nur rund zwei Prozent höher – ein Zeichen dafür, dass der Ridehailing-Riese immer noch in vielen Märkten mit günstigen Preisen versucht, Marktanteile zu gewinnen. Weltweit wächst die Konkurrenz. [Mehr bei AutoBlog/Reuters]

Auf unserer Seite denkt heute Kolumnist Don Dahlmann über autonome Lieferroboter nach. Die gelten ja seit einiger Zeit als wichtiger Anwendungsfall für selbstfahrende Fahrzeuge – aber wie genau soll das eigentlich in der Stadt aussehen? [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Amazon setzt seine Investitionstour weiter fort und führt nach der Geldspritze bei Aurora Innovation nun auch dem E-Auto-Unternehmen Rivian Geld zu. Dieses enthält 700 Millionen Dollar Finanzierung, Amazons konkreter Anteil wurde nicht genannt. [Mehr bei The Verge]

Uber klagt gegen eine in New York eingeführte Höchstgrenze für die Zahl an Carsharing-Fahrern auf den Straßen. Es gebe keine Beweise dafür, dass mehr Ridesharing-Fahrzeuge auf den Straßen zu mehr Staus führen, heißt es unter anderem in der Begründung der Klage. [Mehr bei The Verge]

Daimler, VW und andere deutsche Traditionsunternehmen müssen sich immer mehr einfallen lassen, um Tech-Nachwuchs an sich zu binden. Rund neunzig Prozent aller zukünftigen Innovationen im Automobilbereich stammen aus dem Elektro-/Elektronik-Sektor, heißt es in einer längeren Analyse des Marktes. [Mehr bei Automobile News]

Jaguar versucht sich an einer klassischen Maßnahme aus dem Marketing-Lehrbuch, um in den USA die Verkäufe für sein E-Modell I-Pace anzukurbeln. Das Unternehmen bietet eine Null-Prozent-Finanzierung an und will damit Boden auf Tesla gutmachen. [Mehr bei Wired]

 

Bei uns blicken wir außerdem genauer auf das geplante Abo-Modell von Grover. Für 49,90 Euro soll es in Berlin eine monatliche Flatrate für E-Tretroller geben. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Foto: Uber PR

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