Trends, Innovationen und Digitales aus dem Mobilitätsbereich

News der Nacht: US-Hersteller raten Trump dringend von neuen Zöllen ab

Grund für die gemeinsame Erklärung ist ein noch unbekanntes Gutachten des Handelsministeriums. Außerdem: In den USA war Feiertag, daher gab es in den Mobility-Medien eher Hintergründiges zu Nissan, Audi und Bussen aus dem 3D-Drucker.

 

Die Top-Themen

US-Hersteller sind wegen möglicher neuer Strafzölle der Trump-Regierung weiter alarmiert. Sie wandten sich an das Handelsministerium und erklärten, dass solche Zölle auf Fahrzeuge und Bauteile die Preise für Autos um Tausende Dollar erhöhen, die Wirtschaft verlangsamen und viele US-Arbeitsplätze bedrohen könnten. Am Sonntag hatte das Ministerium ein Gutachten an das Weiße Haus weitergeleitet, das die Frage behandelt, ob der Import ausländischer Autos und ihrer Bauteile eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA seien. Für einen solchen Fall hatte Donald Trump Zusatzzölle von 20 bis 25 Prozent angekündigt. Zu welchem Ergebnis der Report kommt, war zunächst unklar. [Mehr bei NBC News]

Auf unserer Seite geht es heute etwas später am Morgen um einen Online-Metallhändler, auf den die Flixbus-Gründer setzen. Sie glauben, dass der Nischenmarkt Metalle Profit abwerfen kann. [Mehr dazu später auf unserer Startseite bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Nissan will mit ROAM eine Weiterverwendung für Batterien von Elektroautos anbieten. Sind diese nach vielen Ladezyklen zu schwach für den Betrieb von E-Fahrzeugen, lassen sie sich womöglich als Stromspeicher für Campingwagen einsetzen. Aktuell handelt es sich noch um ein Konzept ohne konkret geplante Markteinführung. [Mehr bei The Verge]

Audi zeigt US-Fahrern künftig GLOSA an, ein "Green Light Optimization Speed Advisory" – also eine Empfehlung, wie schnell gefahren werden sollte, um so wenig wie möglich an roten Ampeln zu stehen. Aktuell ist die dafür nötige Technologie in 13 US-Metropolregionen freigeschaltet. [Mehr bei engadget]

Local Motors kombiniert zwei der meistdiskutierten Tech-Trends der vergangenen Jahre. Das Startup mit kleiner Fabrik in Tennessee baut autonome Fahrzeuge aus dem 3D-Drucker. Aktuell kostet ein auf diese Art hergestellter Elektrobus mit zwölf Sitzen allerdings noch rund 400.000 Dollar. [Mehr bei Bloomberg]

Dolores ist der ungewöhnliche Name eines besonderen Second-Hand-Tesla-Modells. Der Ingenieur Rich Benoit hat es sich zur Aufgabe gemacht, einst in Gewässern versunkene Tesla wieder flott zu bekommen und „Dolores“ ist sein Erfolgsfall. Er sieht in der Arbeit einen zur Marke passenden Zukunftsmarkt. [Mehr bei Wired]

 

Bei uns hat euch gestern besonders die Meldung zum frischen Geld für den „digitalen Beifahrer Chris“ interessiert. Das dahinterstehende Unternehmen German Autolabs konnte sich sieben Millionen Euro Investment sichern. [Mehr bei NGIN Mobility]

Foto: Skyline der US-Autostadt Detroit/Wikimedia Commons

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