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News der Nacht: Warum Fiat Chrysler Hunderte Millionen an Tesla zahlt

Das Unternehmen drückt so seine CO2-Flottenwerte. Außerdem: Hyundai und Tencent wollen zusammenarbeiten und ein Linzer Institut verändert die AI-Forschung für autonomes Fahren weltweit.

 

Die Top-Themen:

Fiat Chrysler will „Hunderte Millionen Euro“ an Tesla zahlen, um EU-Strafzahlungen wegen strengerer EU-Abgasgrenzwerte zu entgehen. Für das Geld kauft der Konzern sich das Recht, seine Fahrzeuge gemeinsam mit Teslas Autos zu poolen und so unter den ab 2020 geltenden 95 Gramm CO2 pro Kilometer zu landen. Tesla hatte schon 2018 rund 103 Millionen Dollar mit ähnlichem Handel von Emissionszertifikaten verdient. 2017 waren es sogar fast 280 Millionen Dollar. Im aktuellen Fall wurde bisher keine konkrete Summe bestätigt. [Mehr bei engadget und Financial Times (Paywall)]

Auf unserer Seite fordert heute Don Dahlmann, dass der „Taxi-Irrsinn“ endlich ein Ende haben müsse. Zu groß sei der Einfluss einer starken Lobby auf Preise und die Verhinderung der Marktteilnahme neuer Angebogte wie Uber und Co, schreibt er in seiner Kolumne Drehmoment. [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Hyundai und Tencent werden künftig gemeinsam an der Software für selbstfahrende Fahrzeuge arbeiten. Beide wollen ihre Aktivitäten in Forschung und Entwicklung bündeln, von 2030 an will Hyundai komplett autonome Autos im Portfolio anbieten. [Mehr bei AutoBlog]

Der Tesla-Aufsichtsrat hat sich mit Vorwürfen beschäftigt, wonach Elon Musk einen Mitarbeiter körperlich bedroht und durch die Gegend geschubst haben soll. Eine Untersuchung des Falls kam aber zu dem Ergebnis, dass es sich nicht um einen schwerwiegenden Fall gehandelt hat. [Mehr bei Bloomberg]

New Yorks Gesichtserkennung für Insassen fahrender Fahrzeuge funktioniert nicht besonders gut. Nicht ein einziges Gesicht sei in einem Pilotprojekt 2018 zuverlässig erkannt worden, geht aus einer Email des Verkehrsverbunds MTA hervor. [Mehr bei engadget]

Die Johannes-Kepler-Universität in Linz zählt zu den unbekannten Leuchttürmen für maschinelles Lernen. Unter anderem haben Google-Mutter Alphabet und die von Elon Musk mitgegründete KI-Initiative OpenAI ihre Forscher zu Sepp Hochreiter geschickt, dem Vorstand des Instituts für Bioinformatik dort. Nun könnte es sein, dass von Linz eine Daten-Bewegung ausgeht, die es sogar mit den US-Vorbildern aufnehmen kann. [Mehr bei Bloomberg]

 

Foto: Waymo PR

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