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News der Nacht: Waymo verkauft Lidar-Sensor an externe Partner

Unter anderem verspricht sich die Alphabet-Tochter neue Geschäfte in der Landwirtschaft und Sicherheitstechnik. Außerdem: Brodmann17 nutzt einfache Prozessoren für autonome Fahrzeuge und The Boring Company soll in Las Vegas einen „People Mover“ bauen.

 

Die Top-Themen:

Waymo weitet sein Geschäft aus und wird einen seiner Lidar-Sensoren auch einzeln an Unternehmen anderer Branchen verkaufen. Das „Laser Bear Honeycomb“ des wie Google zu Alphabet gehörenden Unternehmens könnte beispielsweise in Robotern, der Landwirtschaft oder in Sicherheitstechnik eingesetzt werden. Der Schritt wirkt zunächst ungewöhnlich, schließlich befand sich Waymo jahrelang in einem Rechtsstreit mit Uber zur Technik für selbstfahrende Autos – unter dem Strich dürfte aber das Potential dieser zusätzlichen Märkte den Ausschlag gegeben haben. [Mehr bei Wired]

Auf unserer Seite analysieren wir, was die Digital-Kooperationen deutscher Autokonzerne langfristig für deren Image bedeuten - wie sehr lassen sich deren Angebote in Zukunft wirklich noch unterscheiden? [Mehr bei NGIN Mobility]

 

Und sonst? Weitere Mobilitäts- und Startup-Storys:

Brodmann17 hat elf Millionen Dollar Series-A-Funding für seine Softwaresysteme bekommen, die das Verarbeiten visueller Informationen für autonome Fahrzeuge vereinfachen sollen. Diese sollen dank des Startups mit Sitz in Tel Aviv auch auf Low-End-Prozessoren laufen. [Mehr bei TechCrunch]

Mitsubishi bringt mit Dendo Drive House ein System auf den Markt, das Strom zwischen E-Fahrzeugen und Wohnhäusern austauschen kann. In dem noch für dieses Jahr geplanten System spielen Solarpanels, Stromspeicher und bi-direktionale Ladeeinheiten zusammen. Diese allein könnten allerdings zur Markteinführung um die 10.000 Euro kosten. [Mehr bei The Verge]

The Boring Company hat eine Empfehlung des Verkehrsverbunds in Las Vegas als möglicher Bauherr für enthalten. Die Stadt hatte einen „People Mover“ im Kongresszentrum ausgeschrieben – zunächst also ein eher kleines Projekt, das aber möglicherweise mit Anschluss an den Flughafen oder andere Knotenpunkte der Stadt ausgebaut werden könnte. [Mehr bei The Verge]

Uber und Lyft mögen auf den ersten Blick ungewöhnliche Kandidaten für einen Börsengang sein, schließlich erwirtschaften beide keinen Gewinn. Doch eine Analyse zeigt, dass dies kein Einzelfall ist: 2018 haben 81 Prozent aller Unternehmen in den USA im Jahr vor ihrem IPO einen Verlust eingefahren. [Mehr bei recode]

Die gesamte Autoindustrie befindet sich endgültig im Umbruch. Das ist das simple, aber überwältigende Fazit zum Genfer Autosalon von Bloomberg. Alte Streitereien seien zweitrangig und für viele Traditionsunternehmen gehe es ums blanke Überleben. [Mehr bei Bloomberg]

Foto: Waymo PR

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